Ex-Arsenal-Star Paul Merson sieht Arsene Wenger geschwächt: Transfers tragen Sven Mislintats Handschrift

Weil in die Offensive und nicht in die Defensive investiert wurde, ist Paul Merson nicht gut auf seinen langjährigen Verein zu sprechen.

Der ehemalige Arsenal -Spieler Paul Merson hat die Aktivitäten seines Ex-Klubs auf dem Transfermarkt äußerst kritisch bewertet. Er sieht in den Transfers von Pierre-Emerick Aubameyang (Borussia Dortmund) und Henrikh Mkhitaryan (Manchester United) eine Schwächung für Cheftrainer Arsene Wenger . Arsenals Neuverpflichtungen seien vielmehr mit der Handschrift des neuen Chefscouts Sven Mislintat versehen.

In seiner Kolumne für den Daily Star schrieb Merson: "Mein alter Klub hat also endlich etwas Geld in die Hand genommen. Aber nie im Leben war das Wenger, der all das investiert hat. Man kann davon ausgehen, dass es der neue Chefscout Sven Mislintat war. Er kommt von Borussia Dortmund, also kennt er Pierre-Emerick Aubameyang und Henrikh Mkhitaryan. Jede Wette, dass er die beiden Deals vorangetrieben hat."

Merson nannte auch einen Grund für seine Vermutung: "Aubameyang ist im Sommer 29 Jahre alt und Arsenal hat fast 60 Millionen Pfund für ihn bezahlt . Wann hat Wenger jemals etwas derartiges gemacht?"

Merson sieht Arsenals Probleme in der Defensive

Während also die Offensive bei Arsenal verstärkt wurde, gab es keinen Top-Transfer für die wackelige Defensive. Ein Umstand, den Ex-Nationalspieler Merson so überhaupt nicht nachvollziehen kann.

"Das große Problem Arsenals löst Aubameyang sowieso nicht. Sie können noch immer nicht verteidigen", so Merson: "Wie kann man all das Geld für Aubameyang bezahlen, aber es nicht schaffen, Johnny Evans von West Brom zu holen? Ich finde das faszinierend."

Er schloss: "Die Verteidigung ist seit Jahren Arsenals Achillesferse und was wurde in der Transferperiode unternommen, um das zu beheben? Gar nichts. Na dann viel Glück."