Ewiger trauriger Rekord für Trio um Schalke

Christopher Michel
·Lesedauer: 2 Min.

Der 1. FC Köln hatte sich am Freitagabend in Bremen zwischenzeitlich auf dem richtigen Weg befunden.

Der CHECK24 Doppelpass mit Horst Heldt (1. FC Köln) und allem zum Kracher BVB vs. Bayern am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1

Nach einem Eigentor von Niklas Moisander führten die Rheinländer aus dem sprichwörtlichen Nichts. Würde es den ersten Dreier nach saisonübergreifend 17 Partien ohne Sieg geben? Nein! Dafür sorgte ein von Leonardo Bittencourt gegen seinen Ex-Klub verwandelter Handelfmeter. 1:1 hieß es somit nach ganz schwachen 90 Minuten, die Kölner warten also weiter auf einen Erfolg in dieser Spielzeit.

Trio stellt Negativrekord auf

Am Samstagnachmittag gab es das ultimative Kellerduell zwischen Mainz und Schalke. Platz 18 empfing Rang 17 und es ging in den rund 100 Minuten in der Opel-Arena heiß her.

Ärger über den Videoschiedsrichter, kernige Zweikämpfe, überraschend viele Torchancen - und am Ende doch nur ein 2:2. Die Rheinhessen haben zwar ihren ersten Zähler auf das Konto geschaufelt, Schalke steht – wie Köln auch – bei drei Remis. Doch den erhofften Befreiungsschlag verpassten beide Mannschaften.

Ein Trio ohne Sieg nach sieben Spieltagen? Das gab es in der langen Bundesligahistorie noch nie! Selbst Schreckgespenst Tasmania Berlin, das so ziemlich alle Negativserien und traurigen Rekorde in sich vereint hat, hatte zu diesem Zeitpunkt schon eine Partie gewonnen.

Mainz, Köln und Schalke sind somit am vorläufigen Tiefpunkt angelangt, die drei Mannschaften gehen somit auf den Rängen 16 bis 18 in die zweite Länderspielpause dieser Saison.

"Zeit, dass sich was dreht" - Baum blickt positiv nach vorne

"Das Unentschieden fühlt sich wie eine Niederlage an", gab Mainz-Sportvorstand Rouven Schröder zu.

"Wir ärgern uns, dass wir nicht gewonnen haben", zeigte sich auch Trainer Jan-Moritz Lichte enttäuscht. Schalke-Coach Manuel Baum wollte sich auf SPORT1-Nachfrage nicht in die “Opferrolle” begeben und die schlimme Serie von nun 23 Bundesligapartien ohne Sieg ausblenden: "Ich denke, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden. Es bringt uns nicht weiter, wenn wir rückwärtsgewandt denken. Wir müssen positiv denken."

"Es ist Zeit, dass sich was dreht" hieß ein WM-Song von Herbert Grönemayer. Er traf wohl selten so treffend zu wie auf die Standorte Köln, Mainz und Gelsenkirchen.

Ansonsten könnte das rettende Ufer bald schon zu weit entfernt sein.