Eurozone: Überschuss in der Leistungsbilanz sinkt auf 21 Milliarden Euro

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Überschuss in der Leistungsbilanz der Eurozone hat sich im Februar etwas verringert. In der Bilanz, die den volkswirtschaftlichen Austausch mit Ländern außerhalb des Währungsraums abbildet, sank der Überschuss um eine Milliarde auf 21 Milliarden Euro, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag in Frankfurt mitteilte. Analysten hatte die Entwicklung in etwa erwartet.

Das stärkste Plus zeigte sich im Bereich Dienstleistungen mit einem Überschuss von 14 Milliarden Euro. Der Überschuss im Warenhandel betrug 10 Milliarden Euro. Dagegen gab es ein Defizit von 10 Milliarden Euro in der sogenannten sekundären Einkommensbilanz. In dieser Teilbilanz werden grenzüberschreitende Zahlungen erfasst, denen keine unmittelbaren Leistungen des Auslands gegenüberstehen. Darunter fallen beispielsweise Zahlungen an internationale Organisationen und Leistungen im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit.

In der Leistungsbilanz werden der Waren- und Dienstleistungsverkehr sowie Einkommensübertragungen abgebildet. Üblicherweise weist die Eurozone einen Überschuss in ihrer Leistungsbilanz aus. In Krisenzeiten kann es aber zu stärkeren Schwankungen kommen, insbesondere in der Handelsbilanz.

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