Europas Versuche zur Rettung des Iran-Atomabkommens

Die westliche Iran-Politik ist ein weiteres Anzeichen für die diplomatischen Spannungen zwischen Europäern und Amerikanern.

Trumps Unberechenbarkeit zwingen die Entscheider in den europäischen Haupstädten, mehrere B-Pläne zu entwickeln, um auf Überraschungen aus Washington vorbereitet zu sein.

Dabei versuchten die Europäer einerseits, die USA im Iran-Atomabkommen zu halten, sagt Cornelius Adebar von Carnegie Europe.

Andererseits müsse der Iran überzeugt werden, bei einem Ausscheiden Washingtons weiter ein Gesprächspartner der Europäer zu bleiben, so dass die Vereinbarung überleben könne.

Zunehmend kompliziert wird die Sache für die Europäer durch die derzeitigen Unruhen im Iran, meint von der Freien Universität Brüssel.

Die einzigen, die im Iran zufrieden mit dem Atomabkommen seien, seien Außenminister Zarif und Präsident Rouhani und dessen engster Kreis.

Das Problem aber sei, dass es das Regime bei aller Propaganda nicht geschafft habe, das Interesse der öffentlichen Meinung für das Abkommen zu wecken.

Darüber müssten sich die Europäer im klaren sein.

Derzeit beschäftigten die Iraner nur die andauernden Proteste.