Europas Märkte tun sich schwer – doch es gibt auch Lichtblicke

Benedikt Kaufmann
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Zum Jahresanfang sah es nicht gut aus für die europäischen Börsen. Das Bruttoinlandsprodukt in der Eurozone wuchs im ersten Quartal 2018 nur um 0,4 Prozent – eine deutliche Verlangsamung gegenüber dem vorangegangenen Quartal. Der Grund für das schwächelnde Wachstum: Die großen Volkswirtschaften Deutschland und Frankreich expandierten im ersten Quartal nur um 0,3 Prozent.

Dennoch zogen die europäischen Börsen wieder an. Zu großen Teilen wurde diese neue Rallye angetrieben von einem schwächeren Euro. Angesichts der exportstarken europäischen Wirtschaft ein positives Signal für die Aktienmärkte. So reagierte der französische Leitindex CAC 40 deutlich und legte seit Anfang April rund 9,5 Prozent zu. Voll im Rallyemodus ließ der Index die Hochs vom Oktober und Januar hinter sich und markierte ein neues Mehrjahreshoch.

Das erste Halbjahr scheint gerettet – und das Gros der Analysten sieht noch Potenzial. Auch wenn der Euro gegenüber dem Dollar seit Ende Mai wieder leicht aufwertete. Die Experten rechnen für die Firmen des CAC 40 in den kommenden zwölf Monaten mit einem Gewinnanstieg von 24,5 Prozent. Die Gewinnerwartungen sind mit einem KGV von 14 zudem günstig bewertet. Zum Vergleich: Im S&P 500 sollen die Gewinne um 26 Prozent ansteigen – das geschätzte KGV liegt bei 17.

Weitere Outperformance des CAC 40 unter dem Reformer Macron. Wer hierauf setzen will, kann in den DB X-Trackers CAC 40 ETF (DBX1AR) investieren. Die TER beträgt 0,20 Prozent pro Jahr.