Europa League: UEFA belegt 1. FC Köln mit 60.000 Euro Geldstrafe

Wegen der Tumulte rund um die Europa-League-Begegnung beim FC Arsenal hat die UEFA eine Geldstrafe gegen Bundesliga-Schlusslicht Köln verhängt.

Die Vorfälle rund um das Europa-League-Spiel beim FC Arsenal (1:3) kommen den Bundesligisten 1. FC Köln teuer zu stehen. Die Geißböcke wurden von der Disziplinarkommission der Europäischen Fußball-Union (UEFA) mit einer Geldstrafe in Höhe von 60.000 Euro belegt.

Zudem muss das Bundesliga-Schlusslicht für die Schäden aufkommen, welche die mitgereisten Anhänger am 14. September auf dem Stadiongelände verursacht haben. Weiterhin belegte die UEFA-Disziplinarkommission den 1. FC Köln mit einer Gästeblocksperre in einem Europacup-Auswärtsspiel, diese Strafe ist allerdings für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt.

Dem 1. FC Köln wurden Zuschauer-Ausschreitungen, Abbrennen von Feuerwerkskörpern, Werfen von Gegenständen und Sachbeschädigung zur Last gelegt.

Bei dem Spiel waren weit mehr FC-Fans im Emirates Stadium als die vom FC Arsenal kontingentierten 2900, viele von ihnen besorgten sich Karten für den Heimbereich. Insgesamt sollen sich rund 15.000 Kölner in der Stadt aufgehalten haben. Einige versuchten vor dem Anpfiff einen Blocksturm, zudem kam es bei der Ticketprüfung zu langen Warteschlangen. Der Beginn des Spiels wurde um eine Stunde verschoben. Fünf Anhänger wurden von der Polizei in Gewahrsam genommen.