Europa League: Rose zeigt Größe: "Schiris sitzen fertig in der Kabine"

Red Bull Salzburg verpasste Donnerstagnacht den Einzug ins Europa-League-Finale. Zwar glichen die Salzburger gegen Olympique Marseille in der regulären Spielzeit mit 2:0 aus, ein Eckballtor von Rolando in der 116. Minute besiegelte jedoch das Aus der Bullen. Ein Tor, das von viel Wut begleitet wurde. Kein Wunder - der russischen Referee Sergej Karasew ortete einen Eckball, der gar keiner war. Und die Franzosen profitierten.

Red Bull Salzburg verpasste Donnerstagnacht den Einzug ins Europa-League-Finale. Zwar glichen die Salzburger gegen Olympique Marseille in der regulären Spielzeit mit 2:0 aus, ein Eckballtor von Rolando in der 116. Minute besiegelte jedoch das Aus der Bullen. Ein Tor, das von viel Wut begleitet wurde. Kein Wunder - der russischen Referee Sergej Karasew ortete einen Eckball, der gar keiner war. Und die Franzosen profitierten.

Kurz nach Schlusspfiff war der Ärger bei Red Bull Salzburg groß, Spieler und Trainer Marco Rose redeten wutentbrannt und unentwegt auf den Schiedsrichter ein. Kein Wunder - nur Momente zuvor war der große Traum geplatzt.

Die Highlights zum Spiel im Video

Etwas später zeigte Rose aber Größe. "Die russischen Schiedsrichter sitzen ziemlich fertig in der Kabine, weil sie wissen, dass sie einen Fehler gemacht haben. Das hat mir der deutsche Schiribeobachter nach der Partie gesagt", so der Salzburg-Trainer. "Das berührt mich schon. Ich bin der erste, der Fehler entschuldigt."

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Viel Reife zeigte auch der 20-jährige Xaver Schlager. "Manchmal ist Fußball nicht so fair. Aber die Europa League war überragend für uns. Er (Schiedsrichter) wird die Entscheidung nicht mehr zurücknehmen", analysierte der laufstarke Nationalspieler trocken. "Von Tatsachenentscheidungen lebt der Fußball eben. Jetzt ist es halt bitter."

Olympique Marseille im Finale gegen Atletico Madrid

Für Salzburg ist eine aufregende Reise nun vorbei. Hürden wie Lazio Rom, Borussia Dortmund und Real Sociedad wurden genommen - und auch Olympique Marseille war, auch wenn es nicht reichen sollte, nicht übermächtig. Die Franzosen müssen nun im Finale in Lyon gegen Altetico Madrid bestehen.

Coach Rudi Garcia ließ es sich trotz großer Euphorie nicht nehmen, seine Sicht der Dinge zu schildern: "Es war schwer, weil Salzburg eine sehr gute Mannschaft ist. Es war sehr, sehr hart. Es war kein Eckball, wir hätten einen Elfmeter bekommen müssen - man sollte über den Videobeweis nachdenken", so Garcia. "Im Finale sind wir Außenseiter, aber wir sind bereit."

FC Salzburg: Die Europa-League-Saison im Überblick

Runde Gegner Ergebnis
Gruppenphase Guimaraes 1:1
Gruppenphase Marseille 1:0
Gruppenphase Konyaspor 2:0
Gruppenphase Konyaspor 0:0
Gruppenphase Guimaraes 3:0
Gruppenphase Marseille 0:0
Zwischenrunde Real Sociedad 2:2
Zwischenrunde Real Sociedad 2:1
Achtelfinale Dortmund 2:1
Achtelfinale Dortmund 0:0
Viertelfinale Lazio 2:4
Viertelfinale Lazio 4:1
Halbfinale Marseille 0:2
Halbfinale Marseille 2:1 n.V.

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