Europa League: Keine FC-Stellungnahme zum Arsenal-Spiel

Der 1. FC Köln wird vorerst keine Stellungnahme zu den Vorkommnissen vor dem Europa-League-Spiel beim FC Arsenal (1:3) am Donnerstag abgeben. Diesbezügliche Fragen an Trainer Peter Stöger waren während der Pressekonferenz am Freitag vor dem Bundesliga-Spiel bei Borussia Dortmund (Sonntag, 18.00 Uhr im LIVETICKER ) nicht erwünscht. Allerdings kündigte der Verein "zeitnah" nach Aufarbeitung der Vorfälle eine Mitteilung an.

Der 1. FC Köln wird vorerst keine Stellungnahme zu den Vorkommnissen vor dem Europa-League-Spiel beim FC Arsenal (1:3) am Donnerstag abgeben. Diesbezügliche Fragen an Trainer Peter Stöger waren während der Pressekonferenz am Freitag vor dem Bundesliga-Spiel bei Borussia Dortmund (Sonntag, 18.00 Uhr im LIVETICKER) nicht erwünscht. Allerdings kündigte der Verein "zeitnah" nach Aufarbeitung der Vorfälle eine Mitteilung an.

Stöger bekundete aber, die Fanausschreitungen vor dem Spiel hätten seine Freude über den Europapokalabend "doch getrübt. Das hat das gemindert. So positiv das Erlebnis war, es hat durch die Umstände ein bisschen was verloren".

Im Londoner Emirates Stadium waren am Donnerstag weit mehr FC-Fans als die von Arsenal kontingentierten 2900, viele von ihnen im Heimbereich. Insgesamt sollen sich rund 15.000 Kölner in der Stadt aufgehalten haben. Einige versuchten vor dem Anpfiff einen Blocksturm, der Beginn des Spiels wurde um eine Stunde auf 21.05 Uhr Ortszeit verschoben - jedoch nicht oder nicht nur deshalb.

Ein Arsenal-Sprecher bestätigte, "Stau" im Zuge der Ticketprüfung sei der Hauptgrund für die Verschiebung gewesen. Die Metropolitan Police teilte mit, sie habe im Laufe des Abends fünf Anhänger in Gewahrsam genommen.

Die UEFA hat eine Untersuchung der Vorfälle eingeleitet. Wie die UEFA am Freitag bekannt gab, werden Köln Zuschauer-Ausschreitungen, Abbrennen von Feuerwerkskörpern, Werfen von Gegenständen und Sachbeschädigung zur Last gelegt. Gegen Arsenal wird ermittelt, weil der Zugang zum Gästeblock versperrt wurde. Die UEFA-Disziplinarkommission wird sich am kommenden Donnerstag mit dem Fall beschäftigen.

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