Europa League: Fink: "Ist zu einfach, gegen uns Tore zu schießen"

Austria-Coach Thorsten Fink hadert nach der Heim-Niederlage in der Europa League gegen HNK Rijeka einmal mehr mit der Defensivleistung seiner Mannschaft.

Austria-Coach Thorsten Fink hadert nach der Heim-Niederlage in der Europa League gegen HNK Rijeka einmal mehr mit der Defensivleistung seiner Mannschaft.

"Es ist zu einfach, gegen uns Tore zurzeit zu schießen, das müssen wir so akzeptieren", wirkt der Deutsche etwas ratlos. Man habe gesehen, dass Rijeka in allen Mannschaftsteilen besser war, meint Fin: "In der Abwehr sind sie gut gestanden, schnelles Umschaltspiel, laufstarke Mittelfeldspieler, ein Stürmer, der sofort trifft. Aber es darf dann nicht so einfach gehen, das ist auch klar."

Nach dem Sturm-Spiel strotze seine Mannschaft nicht gerade vor Selbstvertrauen, gibt der Coach zu, verspricht aber: "Wir werden jetzt im Derby (am Sonntag gegen Rapid/Anm.) voll da sein."

Westermann mit Milan-Deja-vu

Der nach Verletzung zurückgekehrte Heiko Westermann hatte vor Spielbeginn Hoffnungen auf mehr Stabilität in der violetten Hintermannschaft geschürt. Eine Hoffnung, die bitter enttäuscht wurde. "In meinem letzten Spiel vor fünf Wochen bin ich auch hier gestanden. Heute kassieren wir eigentlich die ersten zwei Gegentore fast ähnlich", fühlt sich der Routinier an die Partie gegen den AC Milan erinnert. "Man muss sagen, dass Rijeka kaltschnäuziger war und wir sehr nervös waren. Wir kriegen sehr einfach Tore", schlägt Westermann in dieselbe Kerbe wie sein Trainer.

Mehr bei SPOX: Schwache Austria kassiert nächste Heimniederlage | Ex-Nürnberg-Coach als neuer Nationaltrainer? | Teamchef-Suche: Bundesliga-Trainer in der Pole-Position