Europa League: Arsenal schon durch, Everton raus

Auch ohne das deutsche Trio Per Mertesacker, Shkodran Mustafi und Mesut Özil hat sich der FC Arsenal vorzeitig für die Zwischenrunde der Europa League qualifiziert. Den Gunners reichte gegen Roter Stern Belgrad ein 0:0.

Auch ohne das deutsche Trio Per Mertesacker, Shkodran Mustafi und Mesut Özil hat sich der FC Arsenal vorzeitig für die Zwischenrunde der Europa League qualifiziert. Den Gunners reichte gegen Roter Stern Belgrad ein 0:0.

Ligakonkurrent FC Everton ist dagegen in der Gruppenphase der Europa League vorzeitig gescheitert. Am 4. Spieltag unterlagen die "Toffees" ohne Stürmerstar Wayne Rooney 0:3 (0:0) bei Olympique Lyon. Dabei verletzte sich Everton-Spieler Cuco Martina womöglich schwer.

Damit bleibt Everton wettbewerbsübergreifend auch im dritten Spiel unter seinem neuen Trainer David Unsworth ohne Sieg und ist mit nur einem Punkt Gruppenletzter hinter Apollon Limassol (3). Die Zyprioten glichen in letzter Minute zum 1:1 gegen Atalanta Bergamo (8) aus. Lyon kommt ebenfalls auf acht Zähler.

Evertons Martina sorgt für Schockmoment

Zwischenzeitlich musste die Partie in Lyon, wo am 16. Mai 2018 auch das Finale der Europa League ausgetragen wird, für sieben Minuten unterbrochen werden: Verteidiger Cuco Martina war unglücklich auf den Rasen gefallen, so dass er zunächst regungslos am Boden liegen blieb und mit einer Halskrause vom Platz getragen werden musste.

Per Twitter gab der Klub nach dem Spiel bekannt, dass Martina direkt ins Krankenhaus gebracht und dort untersucht wurde. "Er hat eine Gehirnerschütterung und klagte über Schmerzen im Nacken. Er wird direkt im Krankenhaus geröntgt und gescannt. Wir wünschen ihm alles Gute", sagte Evertons Trainer David Unsworth.

Athletic Bilbao sicherte sich in der Gruppe von Hertha BSC durch ein 1:0 (0:0) gegen FK Östersunds aus Schweden den ersten Sieg. In der Gruppe J sind die favorisierten Spanier mit fünf Punkten Dritter vor Hertha BSC (4). Es führt Östersunds (7) vor Lugansk (6) aus der Ukraine.

Ex-Bundesligatrainer Lucien Favre unterlag an seinem 60. Geburtstag mit OGC Nizza 0:1 (0:0) bei Lazio Rom. Den Italienern ist mit zwölf Punkten der Gruppensieg nicht mehr zu nehmen, Nizza (6) hat gegenüber dem belgischen Klub Zulte Waregem (4) und Vitesse Arnheim (1) dennoch gute Chancen auf Platz zwei.

Austria Wien darf hoffen - Evra skandalös

Austria Wien hat in Gruppe D die Chance auf das Erreichen der Zwischenrunde gewahrt. Die Mannschaft des deutschen Trainers Thorsten Fink siegte 4:1 (1:0) bei HNK Rijeka, kommt auf vier Punkte und könnte noch am Zweitplatzierten AEK Athen (6) sowie Tabellenführer AC Mailand (8) vorbeiziehen. Das Duell der Griechen gegen den 18-maligen italienischen Meister endete 0:0. Vor der Partie hatte es Ausschreitungen gegeben, bei denen fünf Milan-Fans leicht verletzt wurden. Bei Wien spielte der ehemalige HSV-Verteidiger Heiko Westermann über die gesamten 90 Minuten.

Für einen Skandal sorgte Patrice Evra vor dem 0:1 (0:0) von Olympique Marseille im portugiesischen Guimaraes. Der Verteidiger trat einem Fan aus dem eigenen Lager per Karate-Tritt ins Gesicht und wurde daraufhin noch vor Spielbeginn des Platzes verwiesen.

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