EuroLeague-Wildcard für Bayern-Basketballer

Jared Cunningham (l.) und der FC Bayern sind noch einen Schritt vom BBL-Finale entfernt

Der deutsche Basketball-Pokalsieger Bayern München erhält ab 2019/20 für zwei Spielzeiten in der EuroLeague eine Wildcard. Das gab die Veranstalter-Organisation ECA am Donnerstag nach einer Sitzung ihrer Exekutive in Madrid bekannt.

Ab der übernächsten Saison wird die Teilnehmerzahl für die Königsklasse im Klub-Basketball von 16 auf 18 Mannschaften erhöht. Zuvor wurden Deutschland und Frankreich als bevorzugte Märkte festgelegt, neben dem FC Bayern bekommt ASVEL Villeurbanne Tickets.

"Wir bedanken uns sehr bei den Gesellschaftern der EuroLeague für dieses große Vertrauen und werden alles dafür tun, es zu rechtfertigen", sagte Marko Pesic, Geschäftsführer der Bayern-Basketballer: "Doch so spannend die Zukunft ist, so fordernd ist für unsere Organisation auch die Gegenwart. Deshalb konzentrieren wir uns jetzt erst einmal komplett auf diese Saison, in der wir noch große Ziele haben."

Bamberg klar gescheitert 

Derzeit ist nur der Deutsche Meister teilnahmeberechtigt. Brose Bamberg scheiterte in der laufenden Saison nach der Hauptrunde mit elf Siegen und 19 Niederlagen. Acht von 16 Teams spielen nach dem aktuellen Modus im Viertelfinale.

Mit der Ausweitung auf 18 Mannschaften dürfte sich der Konflikt mit dem Weltverband FIBA ausweiten. Vier weitere Spieltage sorgen im ohnehin engen Kalender für weitere Probleme. Die EuroLeague hat 2017/18 keine Rücksicht auf die neuen Länderspielfenster der FIBA genommen, die Spieler der beteiligten Klubs fehlten den Nationalteams in der WM-Qualifikation.