"Für das Falschparken": Bayern-Coach mit kurioser Erklärung

SID
·Lesedauer: 2 Min.
"Für das Falschparken": Bayern-Coach mit kurioser Erklärung
"Für das Falschparken": Bayern-Coach mit kurioser Erklärung

Die Basketballer von Bayern München haben einen Blackout in der EuroLeague teuer bezahlt und einen Dämpfer im Kampf um die Playoffs kassiert.

Der Klub aus der easyCredit BBL unterlag am Freitagabend bei Baskonia Vitoria in Spanien mit 71:78 (33:33), ein völlig verkorkstes drittes Viertel war ausschlaggebend für die Niederlage.

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Trinchieri klagt: "Habe versucht, mit dem Polizisten zu reden"

Trainer Andrea Trinchieri, der im dritten Viertel nach zwei Technischen Fouls in die Kabine musste, nahm die Niederlage auf seine Kappe. "Bei diesem Spiel muss ich die Verantwortung für die Niederlage übernehmen. Ich habe im falschen Moment zwei Technische bekommen und das kann ich nicht leugnen: Das war mein Fehler", sagte Trinchieri.

Bei seinem ersten Vergehen forderte er beim Schiedsrichter einen Freiwurf - und zog anschließend einen kuriosen Vergleich zum Straßenverkehr. "Beim ersten Technischen hatte ich das Gefühl, wie wenn du dein Auto in einer unzulässigen Zone parkst. Ich habe versucht, mit dem Polizisten zu reden, während er sich das Video ansah", erklärte Trinchieri. "Für das Falschparken habe ich also das Ticket bekommen, weil das zwar meine Meinung war, aber nicht die des Schiedsrichters. Beim zweiten Technischen habe ich einfach zu drastisch reagiert und hatte es komplett verdient."

Bayern noch immer mit guten Chancen aufs Viertelfinale

Das große Ziel haben die Bayern dennoch weiter vor Augen: Noch nie zuvor zog ein deutsches Team ins Viertelfinale der Königsklasse ein, die Chancen sind noch immer sehr gut. München liegt mit 18 Siegen aus 29 Spielen auf Rang fünf der Hauptrunden-Tabelle, die besten Acht kommen in die Playoffs.

Über weite Phasen des Spiels zeigten die Bayern, dass der vierte EuroLeague-Sieg in Serie greifbar gewesen wäre.

Bayern bei 2:27-Serie fast vier Minuten ohne Punkt

Bis kurz vor der Halbzeit lieferten sich beide Teams ein völlig ausgeglichenes Duell, der dramatische Einbruch deutete sich etwa ab der 18. Minute an. Nach Wiederbeginn blieben die Gäste dann beinahe vier Minuten ohne jeden Punkt, in den ersten knapp sechs Minuten des dritten Viertels legten die Spanier eine 27:2-Serie hin.

Erst danach fanden die Münchner wieder zu ihrem Spiel. Angeführt von Jalen Reynolds (18 Punkte) und Vladimir Lucic (17) kämpften sie sich wieder heran, für Zählbares reichte es aber nicht mehr.