Eurogruppen-Präsident mahnt zu weiterer Euro-Sicherung

dpa-AFX

BERLIN (dpa-AFX) - Der neue Eurogruppen-Präsident Mário Centeno hat nach einem Treffen mit Bundesfinanzminister Peter Altmaier (CDU) zur Eile bei der weiteren Absicherung des Euro gemahnt. In den kommenden Monaten gebe es ein Fenster der Möglichkeiten, sagte der portugiesische Finanzminister am Mittwoch in Berlin. Die derzeit wirtschaftlich guten Zeiten würden nicht ewig andauern. Der Schutz des Euro vor möglichen künftigen Krisen sei nicht vollendet. "Es geht darum sicherzustellen, dsas der Euro robuster wird."

Der geschäftsführende deutsche Ressortchef Altmaier nannte die Weiterentwicklung des Euro-Rettungsschirms ESM in Richtung eines europäischen Währungsfonds und den Fortgang der Arbeiten an einer Bankenunion als zentral. Geredet werden müsse darüber, wie erreicht werden könne, dass zunächst Risiken minimiert werden, bevor sie geteilt würden.

Centeno betonte: "Wir brauchen ein aktives Risikomanagement in unseren Volkswirtschaften." Es gebe eine schwierige Agenda mit vielen Herausforderungen in der Eurozone. "Ea muss viel diskutiert werden." Der Abschluss der Bankenunion werde ein wichtiges Signal senden für die Bildung von Vertrauen, die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Ankurbelung des Wachstums.