Euro sinkt durch Trumps Steuerreform

Der Euro ist zum Wochenstart gefallen. Insbesondere der Etappensieg für Donald Trumps Steuerreform hat sich auf den Preis der Währung ausgewirkt. Im Tagesverlauf könnten Brexit-Gespräche ihren Kurs beeinflussen.


Der Euro hat zum Wochenbeginn nachgegeben. Am Montagmorgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1866 US-Dollar gehandelt und damit unter dem Niveau vom Freitagabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt vor dem Wochenende auf 1,1885 (Donnerstag: 1,1849) Dollar festgesetzt.

Für Druck auf den Euro sorgte der Etappensieg von US-Präsident Donald Trump auf dem Weg zu einer tiefgreifenden Steuerreform. Der Senat gab grünes Licht für die geplanten massiven Steuererleichterungen für Unternehmen. Die Republikaner zeigten sich optimistisch, dass Trump das Gesetz noch vor Jahresende unterzeichnen kann. Allerdings stand der Abstimmungserfolg im Schatten neuer Entwicklungen um den ehemaligen Sicherheitsberater Michael Flynn.


Im weiteren Tagesverlauf werden Anleger am Devisenmarkt ein Treffen der britischen Premierministerin Theresa May und des EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker im Blick behalten, bei dem eine Zwischenbilanz zu den Brexit-Gesprächen gezogen werden soll. Außerdem werden die Euro-Finanzminister über einen Nachfolger für den scheidenden Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem abstimmen.

Daneben stehen im Euroraum noch der Sentix-Konjunkturindikator sowie Daten zu den Erzeugerpreisen zur Veröffentlichung an. In den USA werden Zahlen zu den Auftragseingängen in der Industrie veröffentlicht.

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