Was euch die Kassierer bei Aldi, Lidl und Netto nicht sagen

Sabrina Hoffmann
Was euch die Kassierer bei Aldi, Lidl und Netto nicht sagen

Es gibt angenehmere Orte als die Filiale eines Discounters. Ihr kennt das. Schwitzende Körper drängen sich an euch vorbei. Ihr greift nach welken Salatköpfen, nur um festzustellen, dass sie schon gammeln.

Der Kassierer raunt euch ein lustloses „Hallo“ zu und seufzt, weil er das Gemüse abwiegen muss. Jedes Wort scheint er nur widerwillig über die Lippen zu bringen.

Dabei gibt es so viele Dinge, die bei diesen Begegnungen zwischen Kassierer und Kunde stets unausgesprochen bleiben. Mehr als 130 Millionen Menschen kaufen pro Halbjahr bei Discountern in Deutschland. Doch keiner von ihnen hört die Wahrheit.

Kultur der Angst

Statt „bar oder mit Karte“ zu fragen, könnte euch der Lidl-Kassierer von seiner Angst erzählen. Eine Angst, die offenbar geschürt wird, um Menschen gefügig zu machen. Systematisch soll das Unternehmen seine Angestellten einschüchtern, erzählten Mitarbeiter in einem SWR-Beitrag.

Einer sagte: „Wenn die Stimme zu zittern anfängt oder wirklich zu wackeln, dann merken Sie, dass ein Mitarbeiter gegenüber seinem Vorgesetzten extrem eingeschüchtert wird". Und das alles angeblich nur, damit keine Betriebsräte gegründet würden.

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