EU zeigt im Fall Skripal Solidarität mit Briten

Im Fall Skripal kann Großbritannien auf die europäische Solidarität rechnen.

Das bekräftigten gleich zwei Vizepräsidenten der EU-Kommission, Frans Timmermans und Valdis Dombrovskis.

Dombrovskis sagte auch, man sei sehr besorgt über den Vorfall und über die britischen Ermittlungsergebnisse.

Auch Mitglieder des Europaparlaments äußerten sich zu dem Mordversuch an dem einstigen russisch-britischen Doppelagenten und seiner Tochter.

So teilte der Belgier Guy Verhofstadt mit, man stehe an der Seite der Briten. Ein Angriff auf ein EU- und NATO-Land sei ein Angriff auf uns alle.

Der britische Abgeordnete Nigel Farage sagte, seine Regierungschefin Theresa May müsse wohl ein Treffen mit Russlands Präsident Wladimir Putin auf neutralem Boden verlangen, in Oslo etwa oder in Reykjavik – es gebe Gesprächsbedarf.