EU sieht Lage in griechischen Lagern im Griff

Vor dem Hintergrund steigender Flüchtlingszahlen hat sich das Europäische Parlament in Strassburg mit der Situation in den Übergangslagern auf der Ägäis-Insel Lesbos beschäftigt.

Trotz Berichten über unhaltbare Zustände gab sich der EU-Flüchtlingskommissar Dimitris Avramopoulos optimistisch.

Die griechische Politiker sprach gegenüber Euronews von Fortschritten.

Die EU habe erhebliche Finanzmittel bereit gestellt, auch sei die Zusammenarbeit mit lokalen Behörden und Hilfsorganisationen gut.

Die EU zeige gerade jetzt, dass sie mit der Situation fertig werde.

Dagegen warnten andere EU-Politiker vor einer bevor stehenden humanitären Katastrophe im WInter. Auch der Bürgermeister von Lesbos schlug Alarm.

Avramopoulos wandte sich indes gegen eine Aufnahmebeschränkung von Flüchtlingen.

Die EU müsse beweisen, dass sie keine Festung sei.

Auch ermutige die Kommission die Menschen in den Lagern, sich umsiedeln zu lassen.

Europa biete den Flüchtlingen legale Wege zur Einreise.

Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks haben seit dem Sommer knapp 30 Prozent mehr Flüchtlinge aus der Türkei nach Griechenland übergesetzt als im Vorjahreszeitraum.