EU schließt Vertrag mit Valneva über neuen Corona-Impfstoff

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Symbolfoto für den Valneva-Impfstoff (AFP/JUSTIN TALLIS)

Der Corona-Impfstoff von Valneva soll ab dem kommenden Jahr erstmals in der EU zur Verfügung stehen. Die EU-Kommission schloss mit dem französisch-österreichischen Unternehmen nach Angaben vom Mittwoch einen Vertrag über die Lieferung von bis zu 60 Millionen Impfdosen in den kommenden beiden Jahren. Voraussetzung ist, dass die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) den Valneva-Impfstoff zulässt.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen betonte, das Vakzin könne an neue Corona-Varianten angepasst werden. "Jeder, der es kann, sollte sich impfen lassen", empfahl sie angesichts der deutlich steigenden Infektionszahlen in Deutschland und einer Reihe anderer Länder.

Der Impfstoff namens VLA2001 nutzt eine ähnliche Technologie wie klassische Grippe-Impfstoffe und soll in normalen Kühlschränken gelagert werden können. Im Oktober hatte Valneva "positive" erste Ergebnisse aus der klinischen Phase-3-Studie mit dem Impfstoff bekannt gegeben. Das Mittel sei wirksamer als der Astrazeneca-Impfstoff, hieß es, und "im Allgemeinen gut verträglich".

Valneva ist der achte Pharmakonzern, mit dem die EU-Kommission einen Vertrag schließt. Welchen Wert das Geschäft hat, wurde wie auch in früheren Fällen nicht mitgeteilt. Bisher hatte Brüssel Verträge mit den Herstellern Astrazeneca, Biontech/Pfizer, Curevac, Janssen, Moderna, Novavax und Sanofi-GSK geschlossen.

lob/mid

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