EU-Kommission legt Sommerprognose für die Wirtschaft vor

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Angesichts eines befürchteten Gas-Lieferstopps aus Russland bleiben die Aussichten für die europäische Wirtschaft höchst ungewiss. Am Donnerstag stellt die Europäische Kommission in Brüssel ihre Sommer-Konjunkturprognose vor (11.00 Uhr). In ihrer Frühlingsprognose hatte die Brüsseler Behörde ihre Vorhersagen für die EU und für den Euroraum wegen des Kriegs in der Ukraine deutlich nach unten korrigiert.

So wurde die EU-Wachstumsprognose für 2022 im Mai auf 2,7 Prozent gesenkt, im Vergleich zu den im Februar vorhergesagten 4,0 Prozent. Die Eurozone werde in diesem Jahr ebenfalls nur um 2,7 Prozent wachsen. 2023 sollte das Wachstum in der EU und des Euroraums sich auf 2,3 Prozent beschränken.

Bei der Inflation im Euroraum ging die EU-Kommission in ihrer Frühlingsprognose von einem Durchschnitt von 6,1 Prozent in diesem Jahr aus - fast doppelt so viel wie ursprünglich vorhergesagt - und von durchschnittlichen 2,7 Prozent im kommenden Jahr. Für die gesamte EU rechnete die Kommission sogar mit einer durchschnittlichen Teuerung von 6,8 Prozent dieses Jahr und 3,2 Prozent im nächsten Jahr.

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