ETL-Express-Sportnacht: Heiner Brand mit Lichtgestalten-Preis ausgezeichnet

Derr ehemalige Handball-Trainer wurde für sein Lebenswerk geehrt.

Das Klang einer Glocke hallte durch das Rhein-Energie-Stadions. Rund 1000 geladene Gäste nahmen daraufhin ihren Platz auf der Tribüne ein und klebten sich kurze Zeit später einen Schnäuzer ins Gesicht. Denn am Montagabend stand ein ganz besonderer Mann im Mittelpunkt: Handball-Legende Heiner Brand.

Im Rahmen der fünften ETL-Express-Sportnacht wurde der 65-Jährige, mit dem wohl bekanntesten Schnäuzer Deutschlands mit dem Preis „Lichtgestalt Sport“ ausgezeichnet. „Für sein Lebenswerk wird man nicht oft ausgezeichnet, darum ist das wirklich eine große Ehre für mich“, sagte Brand, der mit stehenden Ovationen gefeiert wurde. Er tritt damit in die Fußstapfen der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft, dem mehrfachen Box-Weltmeister Vitali Klitschko und Tennis-Legende Boris Becker.

Seine Vorgänger gehörten zwar nicht zu den Gästen, dafür aber neben so einigen Sportkollegen wie etwa FC-Trainer Peter Stöger, der mit Ehefrau Ulrike Kriegler zur Feier kam, oder Handball-Profi Carsten Lichtlein viele prominente Persönlichkeiten. „Ich bin mit der Wahl von Heiner Brand als Lichtgestalt sehr zufrieden und freue mich, wenn mal nicht der ganze Fokus auf Fußball liegt“, sagte TV-Koch Mario Kotaska, während er neben dem Kölner Rapper Mo-Torres, Lanxess-Arena-Chef Stefan Löcher, Comedian Matze Knoop und  Schauspieler Daniel Buder über den roten Teppich ging.

Heiner Brand machte das Wintermärchen wahr

Brand wurde 1978 als Spieler Handball-Weltmeister. 2007 sorgte er dann als Trainer für das „Wintermärchen“ –  er holte mit seiner Mannschaft nach einem 29:24-Finalsieg gegen Polen den WM-Pokal nach Deutschland – in der Lanxess-Arena.   Neben seiner sportlichen Karriere  engagiert sich Brand auch sozial – wie etwa für die  Joachim-Deckarm-Stiftung, die Organisation Deutschland hilft, die  Deutsche Sporthilfe, als Pate für den Verein Kölner Klinik Clowns sowie als Botschafter für  den Kinderhospizverein Olpe, die Sportstiftung NRW und die Hermann van Veen-Stiftung. Und genau deswegen darf sich Brand nun die neue Lichtgestalt nennen, denn den Preis, der mit einem Preisgeld von 10000 Euro dotiert ist, erhalten  ausschließlich Ausnahme-Sportler, die sich in herausragender Weise sozial und politisch engagieren.

Moderiert wurde die Ehrung von Ulrike von der Groeben und Tom Bartels. Die Laudatio hielten  gleich drei Wegbegleiter von Brand:  Sein ehemaliger Spielerkollege und ebenfalls Weltmeister von 1978 Kurt Klühspies („Heiner Brand ist einer der wenigen Menschen, denen ich blind vertraue“) sowie die beiden Spieler Christian Schwarzer („Wir durften ihm nach dem Sieg bei der Europameisterschaft den Bart abrasieren“) und Pascal Hens, die mit Brand 2007 den WM-Pokal holten. Übergeben wurde der Preis von Isabella Neven Du Mont, Herausgeberin von „Kölner Stadt-Anzeiger“ und „Express“....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta