ETFs: Strategien gegen Magerzinsen

„Das Festgeld hat praktisch ausgedient“, sagt Lars Brennholt, Leiter Brokerage, bei der Targobank, „nach Inflation geht sogar Substanz verloren.“ Die Antwort der Targobank: „Mehr Aktien-ETFs ins Depot“. So hat sich seit 2014 der Bestand an ETFs bei der Targobank vervierfacht. Gefragt sind die Standardprodukte wie der DAX, aber Brennholt gibt zu bedenken, dass man mit einem Index auf mittelgroße Werte wie den MDAX deutlich besser verdienen konnte. „Die sind oft wachstumsstärker als die großen Blue Chips und nicht so konjunkturanfällig wie kleinere Werte“, ergänzt Christian Bimüller vom ETF-Anbieter iShares, dort für den Vertrieb an herkömmlichen und Vermögensverwaltern sowie Banken zuständig. „Schon mit 25 Euro pro Monat kann einen Sparplan auf den MDAX eröffnen“, lockt Brennholt. Um das Vermögen noch breiter zu streuen, bieten sich Portfoliolösungen mit unterschiedlichen Anlageklassen an. Die Targobank bietet wie auch andere entsprechende Fonds mit unterschiedlichen Risikoklassen an. „Zudem lohnt es sich, auch immer auf Sonderangebote mit niedrigen Ordergebühren zu achten“, betont Brennholt, „denn je niedriger die Kosten, desto höhere die Renditen.“