Esther Sedlaczek wird neue "Sportschau"-Moderatorin

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Esther Sedlaczek steht ab Sommer 2021 als Moderatorin der "Sportschau" im Ersten vor der Kamera. (Bild: ARD / Nadine Dilly)
Esther Sedlaczek steht ab Sommer 2021 als Moderatorin der "Sportschau" im Ersten vor der Kamera. (Bild: ARD / Nadine Dilly)

Esther Sedlaczek, die bislang auf Sky zu sehen war, wechselt demnächst zur ARD. Doch das ist nicht die einzige personelle Veränderung, die bei den beiden Sendern ansteht.

Beim Pay-TV-Sender Sky und der ARD stehen gravierende personelle Veränderungen an: Wie am Donnerstag bekannt wurde, wird die bisherige Sky-Moderatorin Esther Sedlaczek zur "Sportschau" im Ersten wechseln. Gleichzeitig beendet Matthias Opdenhövel dort seinen Vertrag, nach Ablauf der Frist im Juli.

"Die letzten zehn Jahre waren eine tolle Zeit für mich", erklärt der 50-Jährige. Denn er habe seine Vielseitigkeit im Sport ausleben können: "In der 'Sportschau', beim Skispringen und bei Fußball-Großereignissen. Mit dem absoluten Highlight WM-Finale 2014 im Maracana." Das alles habe ihm viel Spaß gemacht, doch nun sei es an der Zeit für etwas Neues: "Darauf freue ich mich. Ein dickes TschauTschüss aus Köln!"

Er verlässt die ARD-"Sportschau" nach zehn Jahren: Moderator Matthias Opdenhövel. (Bild: WDR / Willi Weber)
Er verlässt die ARD-"Sportschau" nach zehn Jahren: Moderator Matthias Opdenhövel. (Bild: WDR / Willi Weber)

Die "Sportschau" wird weiblicher

Seit 2011 war Opdenhövel für die "Sportschau" im Einsatz. Nahezu ebenso lange währt die Karriere von Esther Sedlaczek bei Sky. Die inzwischen 35-Jährige war dort zunächst als Field-Reporterin, ab 2012 dann auch als Moderatorin tätig. Auf ihre neuen Aufgaben ist die gebürtige Berlinerin sehr gespannt: "Die 'Sportschau' ist seit Jahrzehnten eine absolute Institution in der Sport-Berichterstattung. Ich bin sehr stolz, die Nachfolge von vielen tollen Moderatorinnen und Moderatoren der 'Sportschau' anzutreten, und freue mich sehr auf die neue Aufgabe."

Auch ARD-Vorsitzender und Intendant des WDR Tom Buhrow begrüßt den personellen Wechsel: "Der Wechsel von Esther Sedlaczek in die ARD bedeutet, dass die 'Sportschau' weiblicher wird. Zum ersten Mal haben wir ab Sommer im 18-Uhr-Team am Samstag mehr Moderatorinnen als Moderatoren im Einsatz." Dennoch, fährt der 62-Jährige fort, werde ihm der Abschied von Opdenhövel schwerfallen: "Er hat die 'Sportschau' ungemein bereichert, und seine ganz besondere Art, den Sport - egal ob Fußball oder Skispringen - zu kommentieren, wird den Zuschauerinnen und Zuschauern fehlen."

Weitere Moderatorin verlässt Sky

Esther Sedlaczek wird ab August 2021 regelmäßig im Ersten zu sehen sein. Neben der Moderation der Bundesliga-"Sportschau" im Ersten und der "Sportschau" am Sonntag soll sie unter anderem auch als Moderatorin im Rahmen von Fußball-Liveübertragungen eingesetzt werden.

Auch die Sky-Moderatorin Jessica Libbertz wird den Sender zum Ende der Saison verlassen. Wie die "Bild" berichtet, zieht sich die 46-Jährige freiwillig aus ihrem noch bis 2022 laufenden Vertrag zurück: "Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen", wird sie in dem Blatt zitiert. "Fußball ist meine große Leidenschaft, und ich bin Sky unendlich dankbar. Doch um zu wachsen, muss man sich selbst immer wieder hinterfragen und von Zeit zu Zeit die Komfortzone verlassen, um sich neuen Herausforderungen zu stellen." Die gebürtige Saarbrückerin erklärt weiter: "Ich habe mich für einen klaren Schnitt entschieden, bleibe dem Fußball aber erhalten." Künftig wolle sie sich neuen Aufgaben "wie dem FIFA-Projekt 'Living Football'" widmen.