eSports: Kanadierin gewinnt Olympia-Event

Sasha "Scarlett" Hostyn gewinnt die IEM PyeongChang.

Am Ende war es ein klares 4:1 gegen den Koreaner Kim "sOs" Yoo Jin, der Kanada noch vor dem offiziellen Olympia-Start den ersten Titel bringt. Mit Sasha "Scarlett" Hostyn konnte eine Nordamerikanerin die IEM PyeongChang gewinnen und insgesamt 50.000 US-Dollar einstreichen.

Für sie war es der größte Erfolg ihrer Karriere. Bisher konnte sie sich immer wieder unter die besten 32 Profis der Welt in ihrem Titel spielen und trainiert auch häufig in der eSports-Hochburg Südkorea. Das StarCraft-2-Event in PyeongChang wurde in Kooperation mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) vom deutschen Organisator ESL veranstaltet. 


Deutscher in Vorrunde raus

Mit dem Finalsieg gegen den Lokalmatadoren und zweifachen Weltmeister "sOs" spielte sich die 24-Jährige nach langer Durststrecke wieder in den Fokus und bewies einmal mehr, dass auch Frauen im eSports erfolgreich sein können. Angestellt ist sie beim deutschen Werksteam expert.

2016 erhielt sie zudem für ihr gewonnenes Preisgeld von damals rund 144.000 US-Dollar einen Eintrag ins Guinessbuch der Rekorde für das meiste Preisgeld, das je eine Frau durch Videospielen gewann. Im Laufe der IEM PyeongChang setzte sie sich zuvor gegen Vertreter aus China, Finnland und Polen durch.

Der beste deutsche Vertreter mit Gabriel "HeRoMaRinE" Segat schied bereits in der Vorrunde des Turniers aus.