eSports: FC Basel im Clinch mit den Fans

Protestplakat der Basel-Fans beim Champions-League-Match gegen Manchester City

Mit Luca "LuBo" Boller, Tim "TheStrxnger" Katnawatos und Florian "Cody" Müller ist der FC Basel im FIFA-Bereich national wie international mehr als stark aufgestellt, mit Boller und Katnawatos stellt der FCB sogar den aktuellen Schweizer und Deutschen Meister (ESL Meisterschaft).

Trotz des Erfolges hat die eSports-Ausrichtung des Klubs auch viele Kritiker. Die Fans des FC hatten sich wiederholt mit Spruchbändern und Choreografien gegen das virtuelle Kicken ausgesprochen. Unter dem Motto "eSports dr Stegger zieh" protestierten die Anhänger gegen das Gaming vor dem Spielanpfiff.

Stromausfall ohne Fremdeinwirken

Zudem gab es am 3. März einen Ausfall der Partie zwischen dem FC Basel und dem FC Zürich, weil die Flutlichtmasten nicht funktionierten. Laut Informationen von nau.ch gab es beim zuständigen Stromanbieter kein Anzeichen auf einen Fehler. Das Nachrichtenportal spekulierte sogar, dass Fans den Strom abgestellt hätten. 


Dies entkräftete der FC Basel aber später: "Nach gründlicher und fachmännischer Untersuchung wurde festgestellt, dass der Stromausfall auf einen Isolationsschaden auf der Stromschiene (Sicherheitsstromschiene) zurückzuführen ist." Ein Einwirken Dritter sei zudem auszuschließen.

Fan-Unmut ist bekannt - Dialog vorhanden

Der Klub stellt sich aber trotz des Protestes schützend vor seine eSports-Bemühungen. Simon Walter vom FC Basel erklärte gegenüber SPORT1: "Der FCB nimmt den Unmut eines Teils der Fans zum Thema eSports zur Kenntnis, wird deswegen aber nicht die Idee und Ausrichtung der Clubführung in diesem Bereich von heute auf morgen komplett anders gestalten.


Dabei sei ein Dialog mit den Anhängern vorhanden: "Selbstverständlich machen wir uns aber stetig Gedanken dazu, wie wir unsere Vorhaben möglichst gut mit den Interessen und Bedürfnissen aller Anspruchsgruppen vereinbaren können. Ein Austausch mit den Fans zu diesem Thema findet statt, ja."