Eskaliert der Streit zwischen Asia Argento und Rose McGowan?

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Einst waren sie Verbündete im Kampf gegen Harvey Weinstein. Nun drohen Asia Argento und Rose McGowan zu erbitterten Gegnerinnen zu werden.

Sie zählen zu den Aushängeschildern der #MeToo-Bewegung: Asia Argento (42, "xXx - Triple X") und Rose McGowan (45, "Charmed - Zauberhafte Hexen"). Gemeinsam zogen die Schauspielerinnen an einem Strang, um den ehemaligen Filmmogul Harvey Weinstein (66) zu Fall zu bringen. Doch nachdem Belästigungsvorwürfe gegen Argento aufgetaucht waren - und McGowan diese zusätzlich befeuert hatte - scheinen die beiden auf dem Kriegspfad zu sein. Asia Argento schlägt nun zurück.

Was war passiert?

Im August veröffentlichte die "New York Times" einen Bericht, in dem es hieß, die italienische Schauspielerin werde von ihrem jungen Kollegen Jimmy Bennett (22, "Poseidon") beschuldigt, sie habe ihn im Alter von 17 Jahren sexuell belästigt. Eine Klage habe sie Anfang des Jahres mit einer Zahlung von 380.000 US-Dollar außergerichtlich abgewendet.

Asia Agento erklärte wiederum öffentlich, dass in der Tat Geld geflossen sei, bestritt jedoch, mit dem damals Minderjährigen Sex gehabt zu haben. Ihr Anwalt ging kurz darauf sogar noch einen Schritt weiter und drehte den Spieß um: Bennett hätte seine Klientin belästigt. Wie passt Rose McGowan in das Ganze?

Folgt nun eine Schlammschlacht?

Die Schauspielerin erklärte in einem Statement am 27. August, dass ihr Freund, das Model Rain Dove (28), ihr erzählt habe, dass Argento in mehreren SMS bestätigt habe, dass sie Sex mit Jimmy Bennett hatte, als dieser 17 war. McGowan hätte Dove sogar ermutigt, die SMS an die Polizei zu übergeben. Das lässt Asia Argento nicht auf sich sitzen.

"Liebe Rose McGowan. Mit aufrichtigem Bedauern gebe ich dir 24 Stunden Zeit, um die schrecklichen Lügen, die du in deinem Statement vom 27. August gegen mich erhoben hast, zurückzuziehen und dich zu entschuldigen. Wenn du diese Verleumdung nicht adressierst, bleibt mir nichts anderes übrig, als sofort rechtliche Schritte einzuleiten", erklärte Asia Argento am Montag über ihren Twitter-Account. Eine Reaktion von Rose McGowan steht noch aus.

Foto(s): imago/Insidefoto