ESC-Gewinnerin: Conchita Wurst macht den Diven-Check

ESC Gewinnerin Conchita Wurst

Berlin. Dass Conchita den großen Auftritt liebt, ist spätestens seit ihrem Eurovision-Song-Contest-Sieg 2014 bekannt. Dies stellt die Kunstfigur, die eigentlich Tom Neuwirth heißt, am 7. November in der Philharmonie Berlin wieder unter Beweis. "In mir steckt sehr viel von einer Diva. Ich wurde so geboren", gesteht die 28-Jährige. "Ich bin immer angehalten zu merken, dass ich manchmal keine Perücke aufhabe – und mir dann mein Essen selber hole." Für die Berliner Morgenpost nimmt Conchita andere Diven unter die Lupe.

Madonna

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Madonna im Jahr 1990 Franz-Peter Tschauner / dpa

Ich war noch nie in meinem Leben auf einer Madonna-Party. Ich finde es dennoch unfassbar toll, was sie für die "LSBTTIQ"-Gemeinde getan hat. Sie holt mich menschlich ab, aber leider nicht musikalisch.

Nina Hagen

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Nina Hagen im Jahr 2016 dpa

Ich durfte Nina mal kennenlernen, eine tolle Frau. Ich finde alle Menschen, die von der breiten Masse als verrückt abgestempelt werden, mehr als interessant. Nina gehört in eine Kategorie von Künstlern, vor denen ich großen Respekt habe. Sie hört Dinge, die wir nicht hören und sieht Sachen, die wir nicht sehen. Das ist ein Riesengeschenk, so zu empfinden und das auf der Bühne rüberzubringen.

Whitney Houston

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Whitney Houston im Jahr 2009 Joerg Koch / dpa

Sie ist ein Beispiel dafür, dass Erfolg und Geld nicht davor schützen, unglücklich zu sein. Zu sehen, wie ihr Absturz aufgrund der Tatsache erfolgte, dass sie wieder zu ihren Wurzeln zurückkehren wollte, ist wahnsinnig bewegend. Ich kann sie verstehen. Wir alle wollen gemocht werden, auch wenn es von außen vielleicht so aussieht, als würde man über den Dingen ...

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