ESC 2018: Laut Social-Media-Analyse hat Michael Schulte keine Chance

Am Samstagabend findet das Finale des Eurovision Song Contest 2018 in Lissabon statt. Für Deutschland geht Michael Schulte ins Rennen. Doch glaubt man einer Social-Media-Analyse, wird es ganz schön eng für ihn werden. Andere Teilnehmer sind nämlich weitaus beliebter in den sozialen Netzwerken.

Hat Michael Schulte tatsächlich keine Chance beim ESC 2018? (Bild-Copyright: Armando Franca/AP Photo)

Kann Michael Schulte in die Fußstapfen von Lena Meyer-Landrut treten, die 2010 beim ESC in Oslo den Sieg für Deutschland holte? Laut einer aktuellen Untersuchung von Vico Research & Consulting, Anbieter von Social-Media-Monitoring und -Analysen, sieht es für den 28-Jährigen gar nicht gut aus. Der Grund: Er liegt in puncto Follower weit abgeschlagen hinter anderen ESC-Kandidaten.

Hier ein paar Zahlen: Während Eleni Foureira, die für Zypern antritt, über 512.000 Abonnenten auf Instagram hat, schafft es Michael Schulte gerade mal auf magere 29.300 Follower. Kein anderer ESC-Teilnehmer hat so viele Instagram-Fans wie Eleni Foureira, die in den sozialen Netzwerken auch gerne sexy Schnappschüsse teilt. Schulte hingegen setzt eher auf musikalische Beiträge.

Auf Facebook hat der Norweger Alexander Rybak die Nase vorne. Der 31-Jährige freut sich über 841.481 Facebook-Follower. Und Michael Schulte? Der kommt auf der Plattform auf 79.523 Fans. Zu guter Letzt wurde auch die Fangemeinde auf Twitter analysiert. Spitzenreiter dort ist die Australierin Jessica Mauboy, die von rund 324.000 Usern abonniert ist. Dem deutschen Musiker folgen lediglich um die 12.300 Twitter-Nutzer.

Das Fazit von Marc Trömel, Geschäftsführer von Vico Research & Consulting: Michael Schulte wird es schwer beim ESC 2018 haben. Die aktive Präsenz in den sozialen Medien sei “inzwischen essentiell, um in der Musikindustrie erfolgreich durchzustarten und zu bleiben.”

Diese Länder zählen zu den großen Favoriten beim “ESC 2018”.