Es gibt eine McDonald’s Zutat, von der Wissenschaftler behaupten, sie könne ein weit verbreitetes Problem kurieren

Ein Stopp bei McDonald’s wird von vielen als ungesunder Genuss angesehen, der sich negativ auf das Gewicht auswirkt, wenn man zu viel isst.

Aber diejenigen, die sich mehr Sorgen um ihr zurückgehendes Haar als um ihren Hüftumfang machen, könnten gleich umgehend zum nächsten McDonald’s Restaurant laufen, denn japanische Wissenschaftler haben einen Zusammenhang zwischen einer Zutat in Fast Food und Haarwachstum gefunden.

Laut einem Bericht von „The Daily Record“ ergaben neue Forschungen, dass der Stoff Dimethylpolysiloxan, der im Frittieröl für die Pommes des Fast Food Giganten enthalten ist, um das Aufschäumen zu verhindern, Kahlköpfigkeit heilen könnte. Bei Laborratten konnten damit erfolgreich neue Haare produziert werden.

Neben McDonald’s nutzen auch andere beliebte Fast Food Ketten wie KFC, Subway, Pizzy Hut und Domino’s diesen Stoff.

Auch wenn es von vielen als ungesunder Genuss angesehen wird, so könnte eine McDonald’s Zutat Kahlköpfigkeit kurieren. Quelle: Getty

Diese Entdeckung ist ein riesiger Durchbruch für Wissenschaftler, denn es konnten erstmals Haarfollikel-Keime in größerer Menge hergestellt werden.

Diese Keime sind Zellen, die die Follikelentwicklung anregen und Professor Junji Fukuda von der Yokohama National University sagte, die ersten Ergebnisse sind vielversprechend für die Kahlköpfigkeit bei den Menschen.

„Wir hoffen, dass diese Technik die regenerativen Therpieverfahren für menschliches Haar verbessern wird, um Haarverlust sowie androgene Alopezie (männliche Glatze) zu behandeln“, sagte er.

Er sagte auch, die Methode sei „sehr zuverlässig und vielversprechend“.

Es gibt Anzeichen, dass chemisches Dimethylpolysiloxan, wie es in McDonald’s Frittieröl enthalten ist, die Entwicklung von Haarfollikeln fördern kann. Quelle: Getty Images

Professor Fukuda erklärte, sein Team habe Hautzellen von Mäusen mit Stammzellen von Mäusen und Menschen gemischt und diese in Mikrowells in einem maßgefertigten Chip platziert.

Nach 72 Stunden begannen sich die Zellen voneinander zu trennen und ließen typische Merkmale von Haarfollikel-Keimen erkennen.

Er verriet, dass diese Zellen in die Rücken nackter Mäuse transplantiert werden konnten und dort folglich zur Bildung von Haarschäften führten.

„Dieser einfache selbst-sortierende Vorbereitungsansatz für Haarfollikel-Keime ist eine vielversprechende Methode, um die derzeitigen medizinischen Techniken der Haarregeneration zu verbessern“, sagte er.

Dimethylpolysiloxan, eine Form von Silikon, wird in zahlreichen Alltagsprodukten wie Kontaktlinsen eingesetzt. Auch im Shampoo ist der Stoff enthalten und sorgt nach dem Waschen für weiche schimmernde Haare.