„Es geht mir gut”: Britney nimmt endlich Stellung zu Sorgen der Fans um ihr Wohlergehen

Style International Redaktion
·Lesedauer: 3 Min.

Nach ihrer zweiwöchigen Auszeit von den Sozialen Medien hat Britney Spears jetzt ihren Fans über Instagram versichert, dass es ihr „gut” gehe.

„Ich weiß, dass es viele Kommentare gegeben hat und viele Leute viele verschiedene Dinge über mich sagen, aber ich möchte, dass ihr wisst, dass es mir gut geht”, so Britney zu ihren Followern.

Britney Spears hat ihren Fans versichert, dass es ihr „gut” gehe, nachdem sie eine Auszeit von den Sozialen Medien genommen hatte. Foto: Instagram/Britney Spears
Britney Spears hat ihren Fans versichert, dass es ihr „gut” gehe, nachdem sie eine Auszeit von den Sozialen Medien genommen hatte. Foto: Instagram/Britney Spears

„Mir ging es in meinem Leben noch nie so gut und ich wünsche euch nur das Beste und sende euch alles Liebe”, beendete Britney ihre Botschaft.

Britney Fans glaubten ihren Worten allerdings nicht. Ein Fan schrieb ganz einfach: „Das glaube ich nicht.”

Jemand anderes schrieb: „Wir trauen deinem Umfeld nicht”, während jemand anderes hinzufügte: „Ich nehme es ihr nicht ab.”

Jemand schrieb: „Dass wir uns Sorgen machen, hat wirklich gute Gründe … Wurde das Video vorher aufgenommen?”

„Ich bete für dich”, schrieb ein weiterer Fan.

Ein anderer aufgebrachter Fan kommentierte: „Du wirkst nicht besonders glücklich” und fügte eine Reihe weinender Smiley-Emojis hinzu.

Britney lud anschließend schnell ein Video von sich hoch, in dem sie tanzt, gefolgt von einem Selfie. Vielleicht wollte sie ihre Fans damit für ihre Pause entschädigen.

Die Sängerin kämpft schon seit Jahren darum, sich aus der mittlerweile 12 Jahre andauernden Vormundschaft ihres Vaters, Jamie Spears, zu befreien.

Sie erzielte einen großen Erfolg, als ein Richter des Obersten Gerichtshofes von Los Angeles ihren Antrag genehmigte, künftig ihre eigenen Anwälte zu beauftragen, um sie in dem Kampf gegen die Vormundschaft zu vertreten.

Britneys Geisteszustand gleicht dem einer „Komapatientin”

Britneys Anwalt hatte kürzlich schockierende Behauptungen aufgestellt, dass sie wie eine „Komapatientin” sei. Foto: Instagram/Britney Spears
Britneys Anwalt hatte kürzlich schockierende Behauptungen aufgestellt, dass sie wie eine „Komapatientin” sei. Foto: Instagram/Britney Spears

Britneys Anwalt, Sam Ingham, hat letzten Monat schockierende Behauptungen zu ihrem geistigen Zustand aufgestellt. Er ging so weit, zu behaupten, die Sängerin gleiche einer „Komapatientin”.

Laut Berichten von TMZ hat Ingham die Behauptungen während eines Gerichtsverfahrens im Oktober aufgestellt, in dem er sagte, die Sängerin wolle – entgegen dem Wunsch ihres Vaters – nicht mehr auftreten und ihre Musikkarriere an den Nagel hängen.

Auf die Frage des Richters, warum Britney selbst noch keine Beweise aus erster Hand für ihre Karriereentscheidung vorgelegt habe, behauptete Ingham, dass seine Mandantin nicht über die geistige Klarheit verfüge, um rechtsverbindliche Dokumente zu unterzeichnen.

Er erklärte weiter, dass obwohl die zweifache Mutter körperlich nicht komatös sei, er das Gefühl habe, sie müsse so behandelt werden, was ihm als Anwalt das Recht gebe, die Dokumente in ihrem Namen zu unterzeichnen.

Jamie und sein Rechtsteam argumentierten, dass Britney selbst vor Gericht erscheinen soll, um Anschuldigungen aufgrund von „Hörensagen” zu vermeiden. Ingham blieb aber bei seiner Haltung.

"Ich bin die einzige Informationsquelle in öffentlichen Plädoyers darüber, was meine Klientin will", sagte er dem Gericht.

Die #FreeBritney Bewegung

Die #FreeBritney Bewegung gewann in diesem Jahr an Auftrieb. Viele Leute protestierten im August sogar vor einem Gerichtsgebäude. Foto: Getty
Die #FreeBritney Bewegung gewann in diesem Jahr an Auftrieb. Viele Leute protestierten im August sogar vor einem Gerichtsgebäude. Foto: Getty

Britney steht seit 2008 unter der Vormundschaft von Jamie, nachdem sie 2007 einen „Zusammenbruch” hatte. Dabei entstanden Aufnahmen, wie sie sich den Kopf rasiert.

In Kalifornien, wo die Vormundschaft für Britney beschlossen wurde, handelt es sich um eine gesetzliche Vormundschaft, bei der ein Vertreter ernannt wird, wenn ein Gericht zustimmt, dass eine Person keine eigenen Entscheidungen treffen kann.

Im Fall von Britney war es ihr Vater, der zunächst ihr finanzielles Vermögen, ihren Nachlass und die Karriereverhandlungen übernommen hat. Er kann sogar entscheiden, mit wem sie Zeit verbringen darf und mit wem nicht.

Die Vormundschaft ist ein kontroverses Thema unter den Britney-Fans. Diese glauben nämlich, dass dadurch ihr Verhalten kontrolliert wird. Im vergangenen Jahr startete eine Social-Media-Kampagne, die den Hashtag #FreeBritney nutzte, um auf die aktuelle Situation der Sängerin aufmerksam zu machen.

Im August 2020 begann Britney rechtliche Schritte einzuleiten, um ihren Vater als alleinigen Vormund abzusetzen und ihn dauerhaft durch ihren derzeitigen stellvertretenden Vormund, Jodi Montgomery, zu ersetzen.

Marni Dixit