Erwischt: Mercedes GLS

feedback@motor1.com (Roland Hildebrandt)
Erwischt: Mercedes GLS

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Neuauflage des Oberklasse-SUVs als Erlkönig

Groß, größer, GLS: Was BMW mit dem kommenden X7 gerade erst fertigstellt, hat Mercedes schon seit 2012 im Programm, nämlich ein SUV im XXL-Format. Einst unter dem Namen GL gestartet, mutierte der dicke Brummer 2015 im Rahmen einer Modellpflege zum GLS. Jetzt macht sich die zweite Generation bereit, in die großen Fußstapfen zu treten.


Der GLS bleibt wuchtig

Was verrät uns der nicht mehr stark getarnte Erlkönig? Der nächste Mercedes GLS bleibt wuchtig, an der Länge von 5,13 Meter ändert sich nichts. Sie ist ebenso wie der ziemlich rechtwinklige Dachabschluss und die üppige Höhe von bislang 1,85 Meter nötig, um die besonders in den USA beliebte dritte Sitzreihe kommod unterzubringen. Ansonsten wird die GLS-Optik an den neuen GLE und den GLC angepasst. Das bedeutet eine etwas rundlichere Form und schmalere Heckleuchten.


Marktstart Anfang 2019

Technisch gibt es analog zu den neueren Pkw-Baureihen sowohl fette Instrumentendisplays als auch die komplette Ladung Konnektivität. Hinsichtlich der Motoren orientiert sich der künftige Mercedes GLS an der 2017 überarbeiteten S-Klasse. Das Motorenangebot dürfte demnach wie folgt aussehen: GLS 450 mit Dreiliter-Reihensechszylinder und 367 PS plus 22 PS Elektro-Boost als Basisbenziner. Darüber der GLS 500 mit 435 plus 22 PS Boost und der GLS 560 mit Vierliter-V8 und 469 PS. Im GLS 63 kommt der Vierliter-Biturbo-V8 mit 612 PS zum Einsatz. Zwar dürfte eine Version mit Plug-in-Hybrid gesetzt sein, dennoch Mercedes verzichtet im GLS nicht auf den Diesel. Verwendet wird dort der neue Biturbo-Reihensechser mit der internen Bezeichnung OM 656. Als 350d kommt er auf 286 PS, der 400d leistet 340 PS. Offiziell vorgestellt wird der neue GLS Ende November 2018 auf der Los Angeles Auto Show, der Verkauf startet aber erst Anfang 2019.


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