Erstes Todesopfer nach “Irma” in den USA

Wirbelsturm “Irma” hat sich inzwischen zu einem Tiefdruckgebiet abgeschwächt, doch noch immer kämpfen die Menschen in Florida mit den Auswirkungen des Hurrikans.

So hat “Irma” in den USA sein erstes Todesopfer gefordert: Ein Mann in Florida Keys wurde tot in seinem Auto aufgefunden.

In Miami schwankten Wolkenkratzer im Sturm, drei Baukräne stürzten in sich zusammen. Große Teile des nahe der Uferpromenade gelegenen Finanzdistrikts standen hüfthoch unter Wasser. Der Flughafen von Miami, einer der verkehrsintensivsten, bleibt vorerst geschlossen. Mehr als 12.000 Flüge fallen aus.

Im Örtchen Naples stieg der Meeresspiegel in nur 90 Minuten um mehr als zwei Meter an. Schwere Schäden drohten fast im gesamten Bundesstaat.

Insgesamt waren 4 Millionen Haushalte und Geschäfte ohne Strom, nach Behördenangaben kann es noch Wochen dauern, bis die Stromleitungen repariert sind.

Irma ist einer der größten Stürme, die je das US-Festland erreicht hat: Er hat Ausdehnung von rund 600 Kilometern.

Schon jetzt zeichnet sich ab, dass die beiden jüngsten Hurrikans die teuersten der U.S.-Geschichte werden: Zusammen mit “Harvey” werden sich die Kosten auf geschätzte 241 Milliarden Euro belaufen.

Ob die Menschen in Florida aufatmen können, wird sich erst zeigen, wenn der nächste – bereits angekündigte – Sturm “José” vorbeigezogen ist.