Erstes Antarktis-Forschungsschiff in der Geschichte Bulgariens bricht auf

Erstes Antarktis-Forschungsschiff in der Geschichte Bulgariens bricht auf

Zum ersten Mal in der Geschichte der bulgarischen Seefahrt ist ein Militär-Forschungsschiff zu einer Mission zur Antarktis aufgebrochen. Das Schiff „St. Cyrill und Methodius“ legte vom bulgarischen Schwarzmeer-Hafen Varna ab in Richtung Südpol.

An Bord ist ein schwimmendes Labor, in dem das Wasser um die Livingston-Insel in der Antarktis untersucht werden soll.

Beladen ist das Schiff auch mit Ausrüstung für das lokale bulgarische Labor auf der Insel. Es soll Mitte Februar sein Ziel erreichen. Das Schiff wurde im Jahr 1984 in Norwegen gebaut.

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Die Besatzung besteht unter anderen aus bulgarischen Militärs, die eine Spezialausbildung für das Navigieren durch gefährliche Gewässer bekommen haben. Das Schiff hat eine äußerst komplizierte Seeroute - von Varna durch die Dardanellen, Gibraltar und weiter in den Atlantik, um die eisigen Gewässer der Antarktis zu erreichen.

Die Expeditionsteilnehmer werden im Rahmen der 31. bulgarischen Antarktisexpedition unter der Leitung von Hristo Pimpirev etwa einen Monat lang dort bleiben.