Erste TV-Debatte bringt nicht erhoffte Wende für Laschet

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(Bloomberg) -- SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz ist als Punktsieger aus dem ersten TV-Triell mit seinen Mitbewerbern von CDU/CSU und Grünen, Armin Laschet und Annalena Baerbock, hervorgegangen.

Laut einer Forsa-Blitzumfrage unmittelbar nach der 90-minütigen Fernsehdebatte bei den Sendern RTL und ntv sahen 36% der Zuschauer Scholz als Gewinner, 30% Baerbock und nur 25% Laschet. Damit scheiterte der Unionskanzlerkandidat mit dem Versuch, den negativen Trend in den Umfragen zu brechen. Dort liegt die SPD von Scholz mittlerweile knapp vor der Union und den Grünen.

Laschet versuchte Scholz unter Druck zu setzen, indem er von ihm eine klare Absage gegen eine Koalition mit der Linkspartei verlangte. Der SPD-Kandidat verwies auf bestimmte Grundprinzipien, die jedes Regierungsbündnis erfüllen müsse. Dazu zähle unter anderem auch ein klares Bekenntnis zur Nato, sagte Scholz. Die Linke fordert einen Austritt Deutschlands aus der Nato.

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