Erste Fotos: BMW testet den neuen M8 auf dem Lausitzring

Martin Tomczyk und Maxime Martin teilten sich an drei Tagen die Testarbeit


Mit einem dreitägigen Test auf dem Lausitzring hat in der vergangenen Woche die nächste Phase der Entwicklung des neuen BMW M8 GTE begonnen. Nach dem Rollout am 1. Juli im BMW-Werk Dingolfing war es der erste Testeinsatz für den BMW M8 GTE. Werksfahrer Martin Tomczyk wechselte sich am Steuer mit BMW-DTM-Fahrer Maxime Martin ab. Motorsport-Direktor Jens Marquardt machte sich vor Ort ebenfalls ein Bild von der Testarbeit.

"Den BMW M8 GTE auf der Rennstrecke zu sehen, macht mich sehr stolz. Alle Beteiligten haben in den vergangenen Monaten großartige Arbeit geleistet, sodass wir mit unserem neuen Flaggschiff im GT-Sport nun an diesem Meilenstein in der Entwicklung angekommen sind", sagt Marquardt. "Natürlich dient solch ein erster Test zunächst einmal dazu, das Fahrzeug kennenzulernen. Dabei steht der Sicherheitsaspekt deutlich mehr im Vordergrund als die Performance. Aber der erste Eindruck, den der BMW M8 GTE auf der Strecke macht, ist sehr positiv."

Ab der Saison 2018 sind für das neu entwickelte Fahrzeug Einsätze in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) und in der IMSA-Serie in Nordamerika geplant. Bis dahin wird der BMW M8 GTE viele weitere Tests auf europäischen und nordamerikanischen Rennstrecken absolvieren, um optimal auf die Rennpremiere bei den 24 Stunden von Daytona im Januar vorbereitet zu sein. Den Höhepunkt der WEC-Saison bilden auch 2018 die 24 Stunden von Le Mans.

"Ich fühle mich zunächst einmal sehr geehrt, dass ich den ersten echten Test des BMW M8 GTE auf der Rennstrecke fahren durfte", sagt Tomczyk nach den drei Testtagen am Lausitzring. "Ich hatte mit dem Fahrzeug großen Spaß. Der BMW M8 GTE ist aus dem Stand heraus gut zu fahren und für uns Piloten in seinem Fahrverhalten leicht berechenbar, was wichtig ist."

"Wir konnten viele Kilometer abspulen und Daten sammeln. Sogar in Richtung Performance haben wir schon die ersten Schritte gemacht, was für eine Test-Premiere alles andere als selbstverständlich ist", ergänzt der langjährige DTM-Pilot. "Das werden wir bei den weiteren Tests natürlich deutlich intensivieren und auf der starken Basis, die wir hier am Lausitzring vorgearbeitet haben, aufbauen."

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