Erst Thriller, dann Trauer in Potsdam

Erst Thriller, dann Trauer in Potsdam
Erst Thriller, dann Trauer in Potsdam

Meisterentscheidung vertagt!

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte hätte sich der SC Potsdam zur besten Mannschaft Deutschlands küren können.

In einem Thriller über fünf Sätze mussten sich die Norddeutschen Allianz MTV Stuttgart 2:3 (23:25, 25:19, 25:27, 25:22, 15:17) geschlagen geben und verpassten damit knapp den ersten Heimsieg überhaupt in der Finalserie. Zuvor hatten sowohl Potsdam als auch Stuttgart die Auswärtsspiele jeweils gewonnen. (SERVICE: Alle Spiele und Ergebnisse)

Aber wie spannend haben es die beiden Teams gemacht. Einzig in Satz zwei fiel die Entscheidung mit mehr als drei Punkten. Mit 25:19 konnte sich Potsdam in diesem Durchgang aussetzen und zum 1:1 ausgleichen. Zuvor waren die Gäste nach einem 25:23-Satzgewinn in Führung gegangen.

Auch Satz drei und vier waren mit 27:25 für Stuttgart und 25:22 für Potsdam echte Krimis und bescherten den Zuschauern in der MBS Arena Potsdam eine Achterbahn der Gefühle - von ungläubigem Schweigen bis hin zu tosender Euphorie war alles geboten. (NEWS: Alles zu Volleyball-Bundesliga der Frauen)

Am Ende wurde es nach dem verwandelten Matchball der Schwäbinnen totenstill. Nun muss Potsdam darauf hoffen, dass sich die Serie fortsetzt und sie in Stuttgart am Sonntag (ab 19.15 Uhr LIVE auf SPORT1 im Free-TV und Livestream) erneut einen Auswärtssieg feiern - es wäre der historische Triumph mit einem Spiel Verspätung.


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