Erst einmal nicht zum Mars: Trump-Regierung will zum Mond

Erst einmal nicht zum Mars: Trump-Regierung will zurück zum Mond

Barack Obama präferierte den Mars, sein Nachfolger Donald Trump biegt lieber zunächst ab und legt einen Zwischenstopp auf dem Mond ein: Die USA wollen unter der neuen Regierung zunächst zum Mond zurückkehren und dort einen Außenposten errichten, erklärt Vize-Präsident Mike Pence.

"Wir werden amerikanische Astronauten zurück auf den Mond bringen", schreibt der 58-Jährige im "Wall Street Journal" und bestätigt damit, was Experten und Insider bereits seit Monaten vermuten. Ziel sei es, nicht nur Fußabdrücke und Flaggen zu hinterlassen. Die US-Weltraumbehörde NASA konzentriere sich mit Priorität darauf, auf dem Mond eine Präsenz zu errichten. Der Außenposten solle langfristig auch als Basis dienen, um die USA auf den Mars und darüber hinaus zu bringen.

Die Zielsetzung sei, dass die Vereinigten Staaten die erste Nation werden, die die Menschheit auf den vierten Planeten im Sonnensystem bringen. "Unter Trump werden die USA im Weltraum wieder die Führung übernehmen", kündigt US-Vize Pence an. Dessen Aussagen lassen vermuten, dass die Staaten bei ihren Vorhaben die Zusammenarbeit mit der Internationalen Raumstation (ISS) nicht intensiveren werden.

Welche Schritte genau geplant sind und innerhalb welchen Zeitraums diese gemacht werden sollen, sagt Pence nicht, der bei der Mission von einem grundlegend strategischen Interesse der Vereinigten Staaten spricht.