Jetzt wird es ernst: Haftbefehl gegen Michael Wendler erlassen

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Wird Michael Wendler (49) nach Deutschland abgeschoben? Gegen den Musiker wurde nun zumindest ein Haftbefehl ausgestellt. Warum? Am Dienstag (20. Juli) hätte er vor Gericht erscheinen müssen. Vor dem Amtsgericht Dinslaken muss sich Michael wegen Beihilfe zum Vereiteln einer Zwangsvollstreckung in Tateinheit mit Bankrott in zwei Fällen verantworten.

Michael Wendler wollte sich drücken

Anscheinend plante Michael Wendler aber gar nicht erst, persönlich vorstellig zu werden und auszusagen. Nach Informationen der 'Bild' soll er seinem Anwalt die Vollmacht ausgestellt haben, ihn zu vertreten. Dieses Gesuch wurde erst am Montagabend eingereicht. Auch wenn es vorher eingereicht worden wäre, hätte die zuständige Richterin es aber wohl nicht akzeptiert. Zu Prozessbeginn machte sie deutlich, auf Michael Wendlers Anwesenheit zu bestehen. Aufgrund seiner Abwesenheit machte sie wortwörtlich kurzen Prozess und ließ einen Haftbefehl gegen den Schlagerstar ausstellen. Der befindet sich nach wie vor in Florida. Der Einspruch seines Anwalts war erfolglos.

Geld steht aus

Michael Wendler war sogar mithilfe des US-Justizministeriums vorgeladen worden. Trotzdem gab es von ihm am Dienstag keine Spur. Doch was jetzt? Theoretisch könnte der Sänger aus den USA abgeschoben werden. Das ließe sich abwenden, wenn Michael zum nächsten Verhandlungstag (der noch nicht angesetzt wurde) freiwillig erscheint. Sollte er es nicht tun und vorbestraft werden, könnte er seine amerikanische Staatsbürgerschaft nicht erhalten, die er anstrebt. Derweil warten in Deutschland mehrere Gläubiger darauf, von Michael Wendler bezahlt zu werden.

Bild: Henning Kaiser/picture-alliance/Cover Images

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