Erneut Schwindelgefühle: Timo Werner droht Aus für WM-Quali

RB Leipzig muss sich in Porto mit 1:3 geschlagen geben. Im Anschluss hadern die Verantwortlichen mit den eigenen Fehlern. Die Stimmen.

Timo Werner vom Bundesligisten RB Leipzig könnte der deutschen Nationalmannschaft bei den WM-Qualifikationsspielen am Donnerstag (20.45 Uhr/RTL) in Belfast gegen Nordirland sowie drei Tage später in Kaiserslautern gegen Aserbaidschan fehlen. Der 21 Jahre alte Stürmer leidet noch immer unter Schwindelgefühlen und verpasste deshalb auch das 2:1 (1:0) beim 1. FC Köln am Sonntagabend. Ein Einsatz in der DFB-Auswahl erscheint äußerst fragwürdig.

"Es macht keinen Sinn zum DFB zu fahren, solange die Diagnosen nicht abgeschlossen sind", sagte RB-Sportdirektor Ralf Rangnick: "Natürlich sind wir in Sorge." Werner hatte erstmals im Champions-League-Duell bei Besiktas Istanbul (0:2) am vergangenen Dienstag über Schwindelgefühle geklagt und war ausgewechselt worden. Die Beschwerden traten bei erneuter Trainingsbelastung am Freitag wieder auf.

Trainer Ralph Hasenhüttl bestätigte, dass er im engen Austausch mit Bundestrainer Joachim Löw stehe. "Ich habe mit ihm darüber gesprochen. Wir müssen jetzt einfach schauen, dass Timo wieder gesund wird", sagte der 50-Jährige: "Er ist unter Kontrolle und wird durchgecheckt. Wir wissen nicht, ob er zur Nationalmannschaft fahren wird. Momentan ist an Spielen nicht zu denken."