Erneut mehr als 2000 Flüge an US-Ostküste gestrichen

Der zweite Wintersturm an der US-Ostküste innerhalb von weniger als einer Woche hat erneut zu zahlreichen Flugausfällen geführt. Mehr als 2000 Flüge wurden in Erwartung schwerer Schneefälle gestrichen, die meisten davon davon in New York und im benachbarten Newark

Der zweite Wintersturm an der US-Ostküste innerhalb von weniger als einer Woche hat erneut zu zahlreichen Flugausfällen geführt. Mehr als 2000 Flüge wurden am Mittwoch in Erwartung schwerer Schneefälle gestrichen, wie der Flugbeobachtungsdienst FlightAware mitteilte. Betroffen waren unter anderem die Airports in New York, Philadelphia und Boston.

Am New Yorker Flughafen John F. Kennedy wurden diesen Angaben zufolge bis Mittag (Ortszeit) rund 520 Starts und Landungen abgesagt, was einem Anteil von rund 40 Prozent des Flugplans entsprach. Am New Yorker Flughafen La Guardia wurden 650 Flüge und im nahegelegenen Newark im Bundesstaat New Jersey nahezu 600 Flüge gestrichen.

Die für diese drei Flughäfen zuständige Behörde Port Authority erklärte, jeder Flughafen halte vorsorglich Klappbetten, Decken sowie Windeln und Milch für Babys bereit. In Boston und Philadelphia wurden fast 20 Prozent der Flüge abgesagt. Auch zahlreiche Bahnverbindungen zwischen der Hauptstadt Washington und Boston wurden gestrichen.

In der Stadt New York wurden im Laufe des Tages bei relativ milden Temperaturen um die zwei Grad Celsius zwischen 20 und 33 Zentimeter Schnee erwartet. In den ländlichen Gegenden der Bundesstaaten New York, New Jersey und Connecticut wurde mit bis zu 50 Zentimetern gerechnet.

Der nationale Wetterdienst warnte vor "schwerem, nassem Schnee, Überschwemmungen an den Küsten und Windböen". Am Freitag waren an der US-Ostküste fünf Menschen von umstürzenden Bäumen oder abgerissenen Ästen erschlagen worden, als der Wintersturm "Riley" große Teile der Region mit Schnee- und Regenfällen sowie starken Windböen überzog. Mehr als 3000 Flüge wurden wegen "Riley" gestrichen.