Ernesto Valverde über Ousmane Dembele: "Wäre keinem Veteranen passiert"

Barca-Trainer Valverde zeigt Mitgefühl für Dembele, der den Katalanen lange fehlen wird, nimmt ihn aber nicht komplett aus der Schusslinie.

Ernesto Valverde, der neue Trainer des spanischen Top-Klubs FC Barcelona, zeigt Mitgefühl für seinen Neuzugang Ousmane Dembele, der wegen einer Oberschenkelverletzung monatelang pausieren muss.

Der Franzose hatte sich am im letzten Ligaspiel bei Getafe ohne gegnerischen Einfluss verletzt und musste deshalb bei seinem Startelf-Debüt bereits vor der Pause vom Platz. "Es ist das Schlimmste, das einem als Spieler passieren kann", sagte der Barca-Trainer, als er auf einer Pressekonferenz auf Dembele angesprochen wurde: "Jeder hat in irgendeiner Weise damit zu kämpfen und muss diese Probleme bewältigen, aber man muss es auf lange Sicht sehen: Er muss hart arbeiten, um sein Comeback zu machen. Wir werden ihm so gut es geht dabei helfen."

"Eines der schlimmsten Dinge, die du dem Oberschenkel antun kannst"

Barca-Coach Ernesto Valverde kommentierte: "Es bringt nichts, viel darüber nachzudenken, warum sich Dembele verletzt hat." Ob nicht speziell das Aufwärmen hätte Warnung genug sein sollen? "Wenn man sich warm macht, fasst man sich an den Bizeps, das Knie, den Quadriceps. Er ist ein sehr schneller Spieler. Die Bewegung, die er machte, ist eines der schlimmsten Dinge, die du dem Oberschenkel antun kannst. Da ist es im Bereich des Möglichen, dass dir etwas passiert", nahm Valverde seinen Schützling zumindest nicht komplett aus der Schusslinie.
Aber: "Dembele ist jung, hatte noch nie eine muskuläre Verletzung und wusste vielleicht nicht, wie sich solche leichten Beschwerden anfühlen." Einem älteren Spieler wäre das allerdings nicht passiert, unterstrich Valverde.

Der 20-Jährige kam für seinen neuen Verein, zu dem er für eine Rekordablöse wechselte, nur dreimal zum Einsatz und konnte dabei eine Torvorlage verzeichnen.