Ernährungsfallen: Diese Lebensmittel machen miese Laune

Ernährung kann die Stimmung beeinflussen. (Bild: ddp Images)

Schokolade macht glücklich und ein Gläschen Prosecco ist gut für den Kreislauf – so die allgemeine Annahme. Tatsächlich steht unser Essverhalten in direktem Zusammenhang zu unserer Stimmung. Immer wieder warnen Wissenschaftler davor, dass bestimmte Nahrungsmittel die Laune negativ beeinflussen können.

Ungesundes Essen ist nicht nur schlecht für die Figur, sondern auch für unser Wohlbefinden. Das Glückshormon Serotonin wird zu 97 Prozent im Darm produziert. So warnen beispielsweise die Ernährungsexperten der US-amerikanischen Cleveland Clinic vor einer Reihe von Lebensmitteln.

Light-Produkte

Vorsicht vor Light-Produkten! Vor allem in vermeintlich kalorienarmen Getränken steckt das chemische Süßungsmittel Aspartam, das aus der Aminosäure Phenylalanin besteht. Dieser Wirkstoff behindert laut Forschungen die Produktion des Glückshormons Serotonin.

Salzige Knabbereien

Ist die Tüte Chips einmal geöffnet, bleibt es meist nicht bei einer kleinen Portion der salzigen Knabbereien. Wer einmal zugreift, will mehr. Schuld daran ist der Zusatzstoff Glutamat. Der Geschmacksverstärker soll müde machen und kann sogar Kopfschmerzen begünstigen.

Falsche Fette

Das sogenannte „Frustfressen“ bewirkt leider alles andere als eine Stimmungsaufhellung. Fast Food wie Burger und Pommes vermitteln bestenfalls kurzzeitig ein Zufriedenheitsgefühl. Die Transfette zerstören Studien zufolge die Omega-3-Fettsäuren. Doch wer zu wenig dieser guten Fettsäuren im Körper hat, kann bisweilen sogar aggressiv und depressiv werden.

Ein ähnliches Problem liegt bei Margarine vor. Wer glaubt, seinem Körper etwas Gutes zu tun, indem er Butter durch das künstliche Streichfett ersetzt, der irrt sich. Bei der Herstellung von Margarine entstehen Transfette und langkettige Fettsäuren. Der Körper hat mehr Arbeit damit, diese künstlichen Fette aufzuspalten und speichert sie schneller im Fettdepot an.

Bunte Süßigkeiten

Wenn Kinder viele Süßigkeiten und bunte Bonbons essen, sind sie oftmals nicht mehr zu bremsen. Das hat wohl jede Mutter schon einmal erlebt. Doch das liegt nicht allein am Zuckergehalt der Naschereien. Laut einer Studie der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) begünstigen Lebensmittelzusätze wie Farbstoffe und Konservierungsmittel hyperaktive Verhaltensweisen bei Kindern.