Ernährung: Brot, Burger oder Müsli: Welches Frühstück ist gesund?

Fünf Frühstücks-Varianten im Vergleich: Eine Ernährungsexpertin erklärt, welche am Morgen die beste und welche die schlechteste ist.

Berlin.  Süß oder herzhaft? Gleich einen Burger, wie es seit einigen Wochen in manchen Filialen von McDonald's jetzt schon am Morgen möglich ist? Oder Müsli? – Über keine andere Mahlzeit wird in Deutschland so heiß diskutiert wie über das Frühstück. Die perfekte Kombination gibt es nicht.

Bei einigen Punkten aber sind sich Experten einig. "Der tägliche Kalorienbedarf eines Erwachsenen bei leichter körperlicher Tätigkeit beträgt für Frauen im Schnitt 2100 Kalorien, für Männer 2700 Kalorien", sagt Diätassistentin Margret Morlo vom Verband für Ernährung und Diätetik (VFED), "diese Menge sollte auf drei große und zwei kleine Zwischenmahlzeiten verteilt werden". Das Frühstück sollte dabei etwa 25 bis 30 Prozent des täglichen Kalorienbedarfs ausmachen. Die Expertin hat fünf Varianten bewertet.

1. Der Klassiker

1 Ei (ca. 60 g), 1 Weizenbrötchen (ca. 45 g), Butter (20 g), 1 Scheibe Käse mit 40 % F.i.Tr. (30 g), 1 Scheibe roher Schinken (30 g), 1 Glas Orangensaft (200 ml), 1 Tasse Kaffee (200 ml)
> ca. 600 Kilokalorien*

Kalorienmäßig liegt diese Variante richtig, "aber der Anteil tierischer Nahrungsmittel ist sehr hoch – daher am besten die Butter gegen eine hochwertige Pflanzenmargarine austauschen", rät Expertin Morlo, "statt eines Frühstückseis passen hier auch frische Tomaten- und Gurkenscheiben gut zum Frühstück." Werde das Weizenbrötchen gegen ein Vollkornbrötchen ausgetauscht, lasse sich zudem der Ballaststoffanteil der Mahlzeit erhöhen. "Die sind für eine gesunde Ernährung wichtig", so Morlo.

W...

Lesen Sie hier weiter!