Ermittlungen gegen Soldaten wegen "unzulässiger Kontakte" auf Trumps Asienreise

Die US-Armee ermittelt einem Bericht zufolge gegen drei im Weißen Haus angestellte Soldaten, die während der Asienreise von US-Präsident Donald Trump "unzulässigen Kontakt" zu Frauen gehabt haben sollen. Die in der militärischen Spezialeinheit für Kommunikation arbeitenden Soldaten sollen in Vietnam das Ausgehverbot missachtet und sich dort mit Frauen getroffen haben, berichtete die Zeitung "Washington Post" am Dienstag unter Berufung auf informierte Kreise.

Pentagon-Sprecher Mark Wright bestätigte die Ermittlungen. Die drei Unteroffiziere arbeiteten dem Bericht zufolge für die White House Communications Agency, die sichere Kommunikationssysteme für hochrangige Regierungsmitarbeiter bereitstellt. Vier weitere Soldaten derselben Behörde sollen der Zeitung zufolge während einer Panama-Reise von Vizepräsident Mike Pence im August Frauen in ihr Hotel geschleust zu haben.

In einem ähnlichen Fall waren 2012 mehrere Leibwächter von US-Präsident Barack Obama abgestraft worden. Mehrere Mitarbeiter des Secret Service hatten damals Prostituierte in ein kolumbianisches Hotel eingeladen, während sie dort eigentlich die Teilnahme Obamas am Amerikagipfel vorbereiten sollten. Ein Dutzend Mitarbeiter wurde nach der Affäre aus dem Dienst des Weißen Hauses entlassen.