Ermittlungen gegen NGO: Hilfsorganisation „Jugend Rettet“ will wieder aufs Mittelmeer

Am Mittwoch wurde ihr Schiff von italienischen Behörden beschlagnahmt.

Die deutsche Hilfsorganisation Jugend Rettet, gegen die in Italien ermittelt wird, will schnellstmöglich wieder Migranten im Mittelmeer retten. „Unsere Priorität ist, unser Schiff freizukriegen und gegen die Beschlagnahme vorzugehen“, sagte der Sprecher der Organisation, Titus Molkenbur, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Das Rettungsschiff „Iuventa“ war am Mittwoch von den italienischen Behörden auf Lampedusa durchsucht und anschließend beschlagnahmt worden. Es sollte am Freitag von der Küstenwache für weitere Untersuchungen ins sizilianische Trapani gebracht werden.

Vorwurf der Begünstigung illegaler Migration

Die Staatsanwaltschaft in Trapani ermittelt wegen des Vorwurfs der Begünstigung illegaler Migration gegen die junge Organisation mit Sitz in Berlin, die seit 2016 Einsätze im Mittelmeer fährt. Bisherigen Ermittlungen zufolge sollen Teile der Besatzung mehrmals Migranten an Bord genommen haben, die nicht in Seenot und noch in Begleitung von Schleppern gewesen sein sollen. Die Staatsanwaltschaft in Trapani schließt derzeit aber aus, dass Jugend Rettet Teil einer kriminellen Vereinigung sei,...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung