Ermittlungen gegen Leibarzt von Maradona wegen fahrlässiger Tötung

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Vier Tage nach dem Tod von Diego Maradona sind laut der Nachrichtenagentur Télam Ermittlungen gegen den Leibarzt der argentinischen Fußball-Legende wegen "fahrlässiger Tötung" aufgenommen worden.

BUENOS AIRES, ARGENTINA - MARCH 07: Diego Armando Maradona (C) Head Coach of  Gimnasia y Esgrima looks on prior to a match between Boca Juniors and Gimnasia y Esgrima La Plata as part of Superliga 2019/20 at Alberto J. Armando Stadium on March 7, 2020 in Buenos Aires, Argentina. (Photo by Gustavo Garello/Jam Media/Getty Images)
Maradona war am Mittwoch im Alter von 60 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben (Symbolbild: Gustavo Garello/Jam Media/Getty Images)

Die Arztpraxis und die Wohnung von Leopoldo Luque wurden am Sonntag durchsucht, wie Bilder des argentinischen Fernsehens zeigten und Justizkreise gegenüber Télam bestätigten. Ausschlaggebend für die Ermittler waren demnach Zeugenaussagen von Maradonas Töchtern Dalma, Gianinna und Jana.

Den Angaben zufolge waren sie mit der Art und Weise, wie Maradona zuletzt in seiner Residenz behandelt wurde, nicht einverstanden. "Die Ermittlungen und die Beweissicherung sind noch im Gange, wobei einige Zeugenaussagen auch von direkten Verwandten gemacht werden", erklärte die zuständige Generalstaatsanwaltschaft in San Isidro.

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Luque wollte sich zunächst nicht gegenüber der Nachrichtenagentur AFP zu den Vorwürfen äußern. Maradona war am Mittwoch im Alter von 60 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben.

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sip/bfi