Ergebnis von Energieversorger Engie stagniert im ersten Halbjahr

dpa-AFX

PARIS (dpa-AFX) - Der französische Energieversorger Engie hat im ersten Halbjahr ein stabiles Ergebnis verzeichnet. Dank eines zunehmenden Wachstums aus eigener Kraft verzeichnete der ehemalige Gasmonopolist ein stabiles operatives Ergebnis (Ebitda) von 5 Milliarden Euro, wie Engie am Freitag mitteilte. Zum Jahresauftakt hatte das Unternehmen noch einen Ergebnisrückgang hinnehmen müssen.

Weiter negativ wirkten sich Ausfällen durch die Abschaltung des Kernkraftwerksblocks Tihange 1 in Belgien seit September vergangenen Jahres aus. Dazu kam eine niedrigere Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien. Positiv wirkte hingegen unter anderem das Restrukturierungsprogramm.

Unter dem Strich verdiente Engie bereinigt 1,5 Milliarden Euro, 4,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Umsatz nahm um 1,6 Prozent auf 33,1 Milliarden Euro zu. Die Verschuldung konnte Engie vor allem dank Verkäufen weiter senken - seit Jahresende 2016 um 2,1 Milliarden auf 22,7 Milliarden Euro. Engie will sich bis 2018 von Kraftwerken und Öl- und Gasgeschäften im Wert von 15 Milliarden Euro trennen, unter anderem, um sich unabhängiger von den Schwankungen der Rohstoffpreise zu machen.

Die Jahresprognose wurde bekräftigt. Das bereinigte Nettoergebnis soll zwischen 2,4 und 2,6 Milliarden Euro liegen. Dazu stellt Engie eine Dividende von 0,70 Euro je Aktie in Aussicht.