Eredivisie: Irre Serie: Wöber rockt Ajax Amsterdam

Maximilian Wöber ist bei Ajax Amsterdam endgültig angekommen. Beim 4:1-Auswärtssieg im "Klassieker" (wie das Duell in den Niederlanden genannt wird) gegen Feyenoord Rotterdam stand der Ex-Rapidler zum dritten Mal in Folge in der Startelf. Gleichzeitig prolongierte er damit eine verrückte Serie.

Maximilian Wöber ist bei Ajax Amsterdam endgültig angekommen. Beim 4:1-Auswärtssieg im "Klassieker" (wie das Duell in den Niederlanden genannt wird) gegen Feyenoord Rotterdam stand der Ex-Rapidler zum dritten Mal in Folge in der Startelf. Gleichzeitig prolongierte er damit eine verrückte Serie.

Denn immer wenn Wöber in der Liga von Beginn an spielte, durfte sich Ajax über einen Sieg mit vier Toren freuen. Das war in den vergangenen beiden Spielen (jeweils 4:0-Siege gegen Heerenveen und Sparta Rotterdam) so und bestätigte sich auch diesmal gegen Meister Feyenoord.

Dank dieser Serie arbeitete sich Ajax in der Tabelle nach durchwachsenem Saisonstart mittlerweile auf Platz zwei hinauf, fünf Punkte hinter Tabellenführer PSV. Seit Wöber spielt, läuft's für Ajax.

Lob für Wöber

Der Wiener ist für den niederländischen Rekordmeister aber weit mehr als nur ein Glücksbringer. Der 19-Jährige hat sich als Stammspieler etabliert und bildet mit Super-Talent Matthijs de Ligt (18) eine schlagkräftige Baby-Innenverteidigung.

Nach dem prestigeträchtigen Sieg im De Kuip sparte die Zeitung Trouw nicht an Lob für Wöber. "Er bringt genau jenen Stil mit, den Ajax in dieser Zone gebraucht hat", hebt das Medium seinen stabilisierenden Faktor in der Defensive hervor.

Wöber selbst meint gegenüber Voetbalprimeur einfach nur selbstbewusst: "Wir sind Ajax, wir sind die beste Mannschaft der Liga und spielen meistens auch den besten Fußball. Das haben wir heute gezeigt, auch wenn in der ersten Hälfte die Tore gefehlt haben."

Perfekter Tag

Nach seinem 7,5-Millionen-Transfer von Rapid nach Amsterdam hatte Wöber zunächst Anpassungsschwierigkeiten. In einem Interview mit der Kronen Zeitung gab er zu, vom Tempo und dem Niveau im Training überrascht worden zu sein. "Es gibt keine Übung ohne Ball, da wird zwei Stunden nur gekickt", meinte er damals.

Die Video-Highlights des Spiels / Text wird darunter fortgesetzt

Wöber zeichnete sich jedoch schon bei Rapid durch seine hohe Lernfähigkeit aus. Auch in den Niederlanden zeigte er schnell Fortschritte. Nun durfte er sich gleich in seinem ersten Klassieker gegen Feyenoord über einen Erfolg freuen - ausgerechnet an jenem Tag, an dem auch sein Ex-Verein Rapid gegen Erzrivale Austria gewann. Momentan läuft beim 19-Jährigen einfach alles nach Plan.

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