Erdogan in Deutschland: Wieso "Kniefall"-Vorwurf gegen Merkel falsch ist

Lennart Pfahler

Im Video oben seht ihr eine Zusammenfassung des Artikels.

Recep Tayyip Erdogan, der türkische Präsident, kommt nach Deutschland. Laut der “Bild”-Zeitung soll bereits im September ein offizieller Staatsbesuch stattfinden. Die letzte Visite des AKP-Chefs war 2014.

Noch bevor es eine offizielle Bestätigung des Termins gibt, ist die Kritik an der Bundeskanzlerin verheerend.

Grünen-Politiker Cem Özdemir sagte den Zeitungen der Funke-Gruppe, Erdogan sei “kein normaler Präsident in einer Demokratie” und solle deshalb auch nicht so empfangen werden

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AfD-Fraktionschefin Alice Weidel sprach von einer “dreisten Instrumentalisierung des Fußballers Mesut Özil” durch Erdogan. Für den Besuch des Präsidenten gebe es “nicht den geringsten Grund”. Dagegen spreche auch die “Hasskampagne, mit der Erdogan und seine Clique Deutschland im Zuge der Özil-Debatte überzogen haben”.

In den sozialen Medien war die Rede von einem “Kniefall” der Kanzlerin. 

Erdogan muss seine Einflussnahme beenden

Klar ist: Merkels Türkei-Politik war in vielen Momenten der vergangenen Jahre unglücklich. In der Affäre um den Entertainer Jan Böhmermann etwa ließ sich die Kanzlerin von der Türkei düpieren. Im Streit um den Flüchtlingsdeal hielt sich Berlin diplomatisch zurück, erduldete scharfe Attacken aus Ankara. 

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