Erdbeben der Stärke 6,6 auf Ferieninsel Kos: Ein Schwede und ein Türke getötet

In der Ägäis zwischen der griechischen Insel Kos und der türkischen Westküste hat sich ein Erdbeben ereignet. Das Deutsche GeoForschungsZentrum GFZ in Potsdam meldet, das Beben sei an diesem Freitagmorgen um 1:30 Uhr aufgezeichnet worden und habe eine Stärke von 6,6 gehabt. Zudem gab es in Folge der Stöße einen kleinen Tsunami. Die deutschsprachige Griechenland-Zeitung berichtet, ein Schwede und ein Türke seien ums Leben gekommen. 75 Menschen wurden verletzt.

Auf der Inselhauptstadt Kos kam es zu erheblichen Sachschäden, zahlreiche Menschen verbrachten den Rest der Nacht im Freien. In der Türkei wurden Häuser, Autos und Boote leicht lädiert.

Dem GFZ in Potsdam zufolge gab es mehrere Nachbeben. Derartige tektonische Aktivitäten seien für die Gegend nicht ungewöhnlich.