Erdbeben in Grenzregion zwischen Irak und Iran: Mindestens 13 Tote

Ein schweres Erdbeben hat die südlichen Kurdengebiete in der Grenzregion zwischen dem Iran und dem Nordirak erschüttert. Laut dem iranischen Staatsfernsehen sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen, rund 50 wurden verletzt. Auf der irakischen Seite wurden bislang sechs Tote und rund ein Dutzend Verletzte gemeldet. Die Zahl der Opfer könnte noch steigen.

In Teilen der abgelegenen Bergregion ist der Strom ausgefallen. Rettungsteams sind vor Ort, können sich aber erst bei Tagesanbruch einen wirklichen Überblick der Lage verschaffen.

Nach vorläufigen Angaben des Geoforschungszentrums Potsdam hatten die Erdstöße am Sonntagabend eine Stärke von 7,3; das Zentrum des Bebens lag demnach in etwa 34 Kilometern Tiefe in einer Bergregion in der iranischen Provinz Kermanschah. Die US-Erdbebenwarte USGS sprach von einem Beben der Stärke 7,2 und verortete das Epizentrum etwas weiterwestlich auf irakischer Seite der Grenze.

Map of the testimonies received so far following the #earthquake M7.2 in Iran-Iraq Border Region 40 min ago pic.twitter.com/zxvxLMB8EQ— EMSC (@LastQuake) 12 novembre 2017